Elisabeth Rittinger

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Elisabeth Rittinger (* 25. Jänner 1949 in Innsbruck) ist eine österreichische Malerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Elisabeth Rittinger wurde als Tochter des Innsbrucker Stadtplaners Karl Rittinger und der Gartenarchitektin Ruth Rittinger geb. Swoboda geboren. Sie ist die Urenkelin eines Malers im Nazarener Stils Joseph von Führich und Enkelin des Malers Paul von Rittinger.

Elisabeth Rittinger machte die Matura am Realgymnasium Sillgasse in Innsbruck, studierte dann Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Wien und absolvierte die Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Gustav Hessing.

Nach Erringung eines Preises dieser Meisterklasse im Jahr 1974 erreichte sie 1975 die Sponsion zur ‚Magistra artium’ für das Lehramt. Danach gab sie Unterricht in Kunsterziehung am Privatgymnasium der Franziskaner in Hall i.T. und am BRG VI Wien sowie an der Schule für Arbeitslehrerinnen in Wien.

Künstlerische Entwicklung[Bearbeiten]

Die aufgezeigten familiären Wurzeln machen Talent und künstlerische Neigung verständlich. HEFFA will aber laut eigenen Angaben nicht als Enkelin und Urenkelin von Malern wahrgenommen werden, sondern ihr Künstlername HEFFA signalisiert Eigenständigkeit und eigene Wege. Er gründet auf dem Bewusstsein, dass es auf den eigenen Stil, auf die eigene Persönlichkeit ankommt, um als österreichische Künstlerin und Austro-Kanadierin zu reussieren.

Kanada wurde nach 1988 ihr Lebensmittelpunkt. Aus der Erfahrung der Weite und Freiheit Kanadas entstanden mehrere Bilder-Serien so z.B: „Seasons in Canada“ Neben ihrem künstlerischen Schaffen erfolgte die Arbeit als Kunsterzieherin in Montreal, Toronto und Ottawa, sowie die Kursleitung Zeichnen und Aquarellieren im Rahmen des Arts Council in Almonte/Ontario. Sie entwickelte das Kursprogramm „Art as a tool“, wo sie Kunsttechniken einsetzt um zur besseren Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion beizutragen. Diese Kurse leitete sie erfolgreich im Rahmen des Canadian College of Natural Healing in Ottawa. Es entstand in dieser Zeit die Serie „Mood Patterns“, eine Serie von Frauenbildern. Nach ihrem Aufenthalt in Atlin, im „Center of Arts“ entwickelte sie das Konzept der „Universal Patterns“ der „Earth Patterns“ und der „Patterns of Evolution“.

1995 folgte ihre Übersiedlung nach Vancouver, wo sie auch indianische Themen und Traditionen beobachtete und bearbeitete.

1999 erlitt sie einen Unfall. Nach jahrelangen Therapien erfolgte ein Neustart in Toronto mit der meditativen, traditionell chinesisch-japanischen Tusche Malerei wie Kalligrafie, Ohj sowie Sumi-e und Shodo Techniken auf Reispapier.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2008: Honorable Mention by SUMI-E ARTISTS of Canada at JCCC Japanese Canadien Cultural Center, Toronto
  • 2004: Meistersiegel von der Sumi-e Society of Canada, Toronto
  • 2000: Sumi-e Artists of Canada für 'Die 4 Elemente', Toronto
  • 1976: Fueger Preis – Kunstakademie Wien
  • 1974: Preis der Meisterklasse der Kunstakademie Wien

Ausstellungen[Bearbeiten]

Ausgewählte Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2009 Fojer der HOFBURG, Innsbruck
  • 2007 IKB-AG Kommunalbetriebe, Innsbruck
  • 1997 Amelia Douglas Gallery, Vancouver
  • 1997 Univesity Women's Club, Vancouver
  • 1994 Studio Show, Toronto
  • 1993 Studio Show, Toronto
  • 1992 Open Studio, Toronto
  • 1991 Book Stage, Stratford
  • 1900 Studio Show, Toronto
  • 1989 Goethe Institut, Toronto
  • 1989 High Park Library, Toronto
  • 1987 Bank of Nova Scotia, Ottawa
  • 1987 Nepean Library, Nepean
  • 1987 The Court Yard, Ottawa
  • 1986 Ottawa Public Library, Ottawa
  • 1985 City Hall, Ottawa
  • 1984 Barrhaven Library, Nepean
  • 1984 Galerie L’Etang, Almonte

Ausgewählte Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

  • 2008 Japanese Canadien Cultural Center Toronto
  • 2007 Oriental Brush Paintings
  • 2007 Mississauga Sumi-e Society Toronto
  • 2007 St.Hyppolit-Haus, Niederösterreich St.Pölten
  • 2007 ENSO Center Redmont - Seattle / USA
  • 2006 Oriental Brush Paintings
  • 2006 Mississauga Sumi-e Society Toronto
  • 2005 Engine Gallery Toronto
  • 1992 Parker Gallery Toronto
  • 1992 Art Show Atlin BC
  • 1992 Court House Round Up 92 Toronto
  • 1992 Consilium Art Show Scarborough
  • 1992 Ottawa Little Theatre Ottawa
  • 1986 Public Archivs Ottawa
  • 1985 Billings Estate Ottawa
  • 1984 Metropolitan Life Arcade Ottawa
  • 1984 BTV Bank für Tirol u.Vorarlberg Innsbruck
  • 1980 Studio EULE Wien
  • 1978 Schloss Retzhof Steiermark
  • 1976 Kunstakademie Wien Wien

Charakterisierung ihres Œvre[Bearbeiten]

Ihre Bilder zeigen sowohl die von ihr angewandten vielfältigen Techniken wie Kohle, Rötel, Farbstift und Feder, Tusche, Aquarell, Acryl, Mischtechniken und Collagen sowie teilweise auch Öl, als auch eine große Breite an verschiedenen Motiven.

Sie hat sich nicht nur auf die Darstellung bloß einzelner Motiv-arten wie zum Beispiel Stillleben oder Küsten-Landschaften bzw. Städtebildern beschränkt, sondern kann auf eine große Variationsbreite verweisen. Diese erstreckt sich von 'toter Natur und Materie' hinaus ins Weltall (z.B. Seasons in Canada bis Earth und Universal Patterns) – wo sie Chaos und Ordnung zu erkennen und darzustellen suchte – bis hin zu 'lebendigem Dasein' mit Pflanzen, Tieren und Menschen in deren besonderen Situationen, wie individuellen, aber auch völkischen bis folkloristischen Eigenheiten, was auch aus ihren Akt- und Federzeichnungen (z.B. Life und Mood Patterns), Grafiken, Sieb-Drucken und Aquarellen zu ersehen ist.

Sie hat auch die verschiedensten Stilmittel wie zum Beispiel: Farbe, Form, Kontrast, scharfe und fließende Kontur, Licht, Schatten, Bewegung, Pose und Stimmung angewandt.

Ihre Stilrichtungen umfassen naturalistische und modern abstrakte sowie reduziert karikaturmäßige Darstellungen (z.B. Linienstil bei den Lehrbuch-Illustrationen im Klett-Verlag zum Buch 'Klipp und Klar' Übungsgrammatik Grundstufe Deutsch von Christian Fandrych u. Ulrike Tallowitz; ISBN 978-3-12-675326-5 von 2000) bis zuletzt auch traditionell chinesisch-japanische Tusche Malerei und zwar Kalligraphie, Ohj sowie Sumi-e und Shodo Techniken.

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