Elena Ananyeva

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Elena Ananyeva (Елена Ананьева) (* 20. Juli 1949 in Odessa als Elena Stachova) ist eine ukrainische Schauspielerin, Journalistin, Drehbuchautorin, Fernsehmoderatorin, Schriftstellerin, Kuratorin, Künstlerin. Sie lebt heute in Deutschland.

Leben[Bearbeiten]

Elena Ananyeva wurde 1949 in Odessa als Elena Stachova geboren. Ihr Vater war Major der Sowjetischen Armee in Zweitem Weltkrieg, dann als Arzt und Dozent für Allgemeine Medizin und an der Republikanischen Universität für Physiologie und Naturheilkunde in Odessa tätig. Ihre Mutter war auch Ärztin. Ihr Großvater war ein in der Ukraine sehr bekannter Mediziner. Zu ihrer Familie gehört als Cousin der Fernsehjournalist aus Moskau, Leonid Rassadin und seine „ zweite Mutter“, die Elena seit ihrer Kindheit kannte, die Volksschauspielerin Klaudia Schulzenko. Ihr Abitur machte sie an der Republik-Schule in Charkow, 1967. Von 1967 bis 1970 besuchte sie eine Schauspielkinoschule in Odessa und studierte Schauspiel bei Wassilij Levin und Kira Muratova, ein Filmangebot des sehr bekannten Regisseurs Stanislav Govoruchins lehnte sie aus persönlichen Gründen ab. Studium der Pädagogik und der Philologie an der Nationaluniversität in Odessa von 1968 bis 1975. Abschluss als Philologin und Pädagogin. Sie arbeitete zunächst als Kulturerzieherin in ihrer Freizeit an der Schule in Odessa und war anschließend von 1974 bis 1980 als Zeitungsjournalistin, zunächst für eine Zeitung in Odessa, tätig. Aufgrund der Tatsache, dass sie mit der Kommunistischen Ideologie nicht einverstanden war und Probleme wie Prostitution, Drogenhandel und andere schwere Verbrechen aufdecken wollte, aber nicht darüber schreiben durfte, verlies sie die Zeitung, um fortan als freie Journalistin zu arbeiten. Aufgrund ihres Engagements wurde sie vielfach bedroht. Dennoch gelang es ihr, die Artikel über diese Themen in die Zeitungen zu schmuggeln.

Für das ukrainische Fernsehen war sie zunächst in Lokalsendungen als Moderatorin tätig und schrieb Drehbücher für diverse Sendungen, so für die bekannte satirische Sendung "STOP", für Jugendliche. Später konnte sie sich im ukrainischen Fernsehen als Reporterin von Sendungen etablieren. 1978 wurde sie offizielles Mitglied des Journalistenverbandes der Ukraine. Sie war auch in den Kulturministerien von Russland und der Ukraine als Spezialistin für Kunst tätig, in den Jahren 1980 bis 2001, hauptsächlich als Kunstsachverständige und reiste in dieser Eigenschaft um die gesamte Welt: Dänemark, Deutschland, Österreich, Israel und China waren die unter anderem Orte, die die Ministerialmitarbeiterin in ihrer Tätigkeit besuchen konnte.

Von 1990 bis 1992 war sie in Moskau als freie Journalistin und für ihre Künstlergruppe tätig, als engagierte Kuratorin für Kinder und Aidskranke karikativ tätig, als Ehefrau des Geschäftsmannes Sergej Ananyev.

Als Schauspielerin hat sie in zwei sowjetischen Spielfilmen mitgewirkt.

Seit 2002 lebt sie in Steinbach bei Frankfurt am Main. Sie war bisher dreimal verheiratet und hat drei Kinder.

Künstlerische Tätigkeit[Bearbeiten]

1990 war sie Mitbegründerin der ukrainischen Künstlergruppe "Die goldenen Meister von Odessa", zu deren Mitgliedern auch der weltberühmte ukrainische Maler David Bekker gehört, auch andere Verdiente Künstler der Ukraine wie Nikolaj Prokopenko, Wassilij Ponikarov, Nikolaj Vilkun, Leonid Schilov, Valerij Sirov, Jurij Djachuk, Nastja Djachuk, Alex Malik, Sergej Paprozkij und Georgij Chadzioglov aus Sankt Petersburg gehören dazu. Seit gut zwanzig Jahren ist es ein Künstlerkollektiv, das bis heute aus rund 30 bekannten Künstlern besteht. Doch nicht nur in der Ukraine gab es Ausstellungen. Das im ganzen Land bekannte Künstlerkollektiv stellte Werke bei Ausstellungen in Russland, Deutschland, Israel, Mexiko, USA, Tschechien, Polen, Australien, Neuseeland, Frankreich, Italien aus.

Seit 2010 ist sie Vorsitzende der "Freundschaft-Brücke Gloria", eines deutsch- ukrainischen Künstlerverbandes zur Förderung der Kunstbeziehungen zwischen beiden Ländern. In Deutschland haben diverse Zeitungen und in Russland und der Ukraine diverse Fernsehsender über die Projekte der Kuratorin und Publizistin berichtet. Elena Ananyeva hat auch einige Bücher zweisprachig in Russisch und Deutsch veröffentlicht und in einigen Anthologien. Sie ist Autorin „ Frieling- Verlag Berlin“, „ Realis- Verlag“, „ Frankfurterverlagsgruppe“, „ Brentano-Gesellschaft“. Seit 2006 auch in der Assoziation Ukrainischer Schriftsteller. Seit 2010 sie ist Mitglied Internationale Föderation Professionelle Journalisten. Seit 2012 – Internationale Guildo Schriftsteller (der russischen Sektion).

Filmographie[Bearbeiten]

  • Kommandant, Meerhafen, Sowjetunion, 1967.
  • Staatsanwalt, Sowjetunion, 1968.

Bücher[Bearbeiten]

  • "Meine Vernissage" 1999,Odessa, Astroprint-Verlag
  • "Odessa-Monmartr Wassilija Ponikarova", 1999, Astroprint-Verlag
  • "Karneval des Schicksals“, 2005, Astroprint-Verlag
  • "Der Punkt der Stille“, 2005, Optimum-Verlag, Odessa
  • "Der Garten der Liebe“, 2007, Astroprint-Verlag, Odessa
  • "Artalphabet“, 2010, „ E-Dur-Verlag“, Odessa
  • " Der Code einen Quadrat Altertum", bald in 2012 aus Astroprint-Verlag, Odessa

Weblinks[Bearbeiten]

  Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.