Einstein-Gymnasium Neuenhagen

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Das Einstein-Gymnasium Neuenhagen ist ein naturwissenschaftliches, humanistisches und weltoffenes Gymnasium in der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin in Brandenburg.

Einstein-Gymnasium Neuenhagen
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Schulform Gymnasium
(Jahrgangsstufen 7–12)
Gründung 7. Februar 1919 (Gemeindeschule)
1. September 1991 (Gymnasium)
Ort Neuenhagen bei Berlin
Land Brandenburg
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 31′ 24″ N, 13° 40′ 18″ O52.52333333333313.671666666667Koordinaten: 52° 31′ 24″ N, 13° 40′ 18″ O
Träger Landkreis Märkisch-Oderland
Schüler 787 [1] Stand:2013
Lehrkräfte 67
Leitung Edelgard Pecher
Website www.einstein-gymnasium-neuenhagen.de

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Vor 1945[Bearbeiten]

 
Altbau des Einstein-Gymnasium

Zwischen 1905 und 1909 wurde der heutige Altbau als Krankenhaus erbaut und diente von Ende 1909 bis 1914 als Krankenhaus und Sanatorium. Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Krankenhaus zu einem Lazarett umfunktioniert um Kriegsverwundete zu versorgen. Nach Kriegsende wurde am 7. Februar 1919 der Beschluss der Gemeindevertretung gefasst, eine höhere Gemeindeschule zu errichten, welche am 1. April 1919 die Tätigkeit aufnahm. Die Schulleitung oblag zu diesem Zeitpunkt Dr. Schacht. Die Schule musste schon im April 1920 die Gebäude des ehemaligen Sanatoriums übernehmen und wurde im März 1922 zu einer Realschule ausgebaut. Im April 1938 erklärte der preußischen Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Unterricht die Schule zu einer Vollanstalt.

Von nun an trug die Schule den Titel „Oberschule Neuenhagen-Hoppegarten“. Infolge dieser Aufwertung musste das 3. Stockwerk ausgebaut werden und es wurde eine Aula eingerichtet. Am 8. Februar 1944 wurde die vorerst letzte Reifeprüfung abgenommen. Durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges musste der Unterricht an der Oberschule im Winter 1945/46 aus Mangel an Heizmaterial eingestellt werden.

Nach 1945[Bearbeiten]

Durch das am 1. September 1946 erlassene „Gesetz zur Demokratisierung der Schule“ blieb die Lehranstalt vorerst ohne Oberschulteil, um am 1. September 1948 zu einer 12klassigen Einheitsschule ernannt zu werden. Am 25. September 1949 erhielt die Schule den Namen „Einstein-Schule“, der sich von nun an weiter fortsetzte. Durch den frühzeitig wieder aufgenommenen Unterricht im Jahr 1948 wurde am 2. März 1952 die erste Reifeprüfung der Nachkriegszeit abgenommen. Im selben Jahr erfolgte zu Beginn des neuen Schuljahres am 1. September die Aufspaltung der Schule in Einstein-Grundschule und Einstein-Oberschule. Die Oberschule zog am 1. September 1957 in die damalige Kreisstadt Strausberg und die bestehende Grundschule wurde zur 10klassigen Oberschule. Für diese wurde 1963 ein Hort in den ehemaligen Baracken der Grenztruppen eingerichtet und 1978 wurde der, in einer Gemeinschaftsarbeit geschaffene, Sportplatz eingeweiht. Da für den Sportunterricht auch eine Turnhalle essentiell ist, wurde dieser im Anschluss errichtet und am 1. April 1981 eingeweiht. Die Unterstufe wurde am 1. September 1984 aufgelöst und alle noch vorhandenen Klassen, aus den Baracken, im Hauptgebäude zusammengeführt, um im Juli 1987 das Hauptgebäude wieder komplett zu verlassen, damit die Rekonstruktion beginnen konnte. Die Renovierung wurde in den Winterferien 1989 abgeschlossen und am 27. Februar 1989 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen.

Nach 1990[Bearbeiten]

Nach der Wende wurde die Einstein-Schule zu Beginn des Schuljahres 1991/1992 zum Gymnasium. Im Januar 1996 muss der Kreis die Trägerschaft der Schule übernehmen, da eine Schule dieser Größe für die Gemeinde Neuenhagen nicht mehr finanzierbar ist. Im Juli 1997 müssen aus Platzmangel für das neue Schuljahr einige Toiletten-Räume zu Unterrichtsräumen umgebaut werden und im Frühjahr 1999 erfolgt eine Sanierung des mittlerweile stark veralteten Sportplatzes. Am 24. April 1999 demonstrieren die Schüler, Lehrer und Eltern geschlossen für eine Zusage, dass über die Probleme der Schule geredet wird. So wird von den Herbstferien 1999 bis in den November ein weiterer Container errichtet, da im Hauptgebäude zu wenig Platz für den Unterrichtsbetrieb vorhanden ist. In den Sommerferien 2000 wird auch die mittlerweile fast 20 Jahre alte Turnhalle renoviert und mit einem neuen Fußboden versehen. Im Juni 2001 erfolgte der Spatenstich für den Ergänzungsbau. Dieser wurde am 23. Mai 2002 fertiggestellt. Um bei schlechten Wetter den Schülern eine trockene Passage von Gebäude zu Gebäude zu ermöglichen wurde im Juli 2002 ein Glasgang zwischen den Gebäuden errichtet. Der Neubau mit Glasgang wurde am 19. August 2002 eingeweiht. Durch den freigewordenen Platz konnte die 3. Etage im Altbau fast gänzlich in Verwaltungsräume umfunktioniert werden. Seit den Sommerferien 2003 ist das Sekretariat, die Schulleitung sowie das Schulradio "Hörsturz Reloaded" dorthin umgezogen. Von 2003 bis 2006 wurde der Altbau von innen und außen komplett saniert. Die Unterrichtsräume wurden renovierte und die Treppenhäuser ausgebaut. Im November 2008 wurde die neue Cafeteria eingeweiht, die nun groß genug ist, in der Mittagspause Platz für etwa 150 Schüler zu bieten. Eine erneute und umfassende Renovierung des Sportplatzes fand 2010 statt.

Seit 2007 beteiligt sich das Einstein-Gymnasium an der Initiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Die Patenschaft übernahm die Band Culcha Candela.[2]

Partnerschulen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]