Edgar Wieschendorf

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Edgar Wieschendorf (* 25. Mai 1962 in Neukirchen-Vluyn) ist ein deutscher Sportjournalist und Autor.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Edgar Wieschendorf lebt seit 1964 in Hamburg und ist seit Juli 1983 als Sport-Reporter tätig. Seit Juli 1990 ist er Inhaber und Chef einer Sport-Nachrichtenagentur mit freien Mitarbeitern. Seit 1985 ist Wieschendorf Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten und seit 1987 in der Association Internationale de la Presse Sportive (AIPS).

Leistungen[Bearbeiten]

Die Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen beim Fußball, Eishockey, Tennis, Handball und Volleyball.

Wieschendorf besuchte als Journalist die Fußball-Weltmeisterschaften 1990 (Italien), 1994 (USA), 1998 (Frankreich) und 2006 (Deutschland) sowie die Frauen-Fußball-WM 2011 (ebenfalls in Deutschland). Darüber hinaus war er bei den Fußball-Europameisterschaften 1988 (Deutschland), 1996 (England), 2000 (Niederlande und Belgien) und 2004 (Portugal) tätig. Neben mittlerweile 20 DFB-Pokal-Finalteilnahmen im Berliner Olympiastadion seit 1987 besuchte er auch die Fußball-Europapokal-Endspiele 1993 (München), 1995 (Wien), 1997 (München), 1998 (Amsterdam), 2001 (Dortmund) und 2002 (Rotterdam). Seit 1983 berichtet Wieschendorf regelmäßig über die Hamburger Bundesliga-Vereine HSV und FC St. Pauli. Von 1984 bis 2014 berichtete Wieschendorf als freier Journalist von bisher 78 Länderspielen der Deutschen Fußballnationalmannschaft im In- und Ausland. Sein erstes Länderspiel besuchte er am 12. September 1984 beim 1:3 der DFB-Auswahl gegen Argentinien in Düsseldorf. Die Pressekarte hierfür wurde Wieschendorf seinerzeit vom heutigen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach erteilt, der damals als Redakteur des sid (Sport-Informations-Dienst) für die Pressekartenverteilung zuständig war.

Auch in anderen Sportarten war er als freier Journalist für große Ereignisse akkreditiert, so z.B. beim Volleyball-Europapokalfinale der Landesmeister (Herren) 1990 in Parma, bei dem der Hamburger SV den dritten Platz erreichte. Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2001 in Deutschland war ebenso Wirkungssätte wie auch das Deutsche Final Four im Handball 2013 in Hamburg. Im Handball nahm er ebenfalls an der Frauen-WM 1997 in Deutschland teil.

Wieschendorf schrieb und schreibt u.a. für Printmedien wie Die Welt, Welt am Sonntag, Sport Kurier, Fußball Woche Berlin, Stormarner Tageblatt, Sport Mikrofon, Kieler Nachrichten, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, Hamburger Morgenpost etc.

1987/88 war Wieschendorf Chefredakteur der Zeitschrift Sport Aktuell in Hamburg.

Er war auch langjähriger Hörfunkreporter für Radio ffn, Radio Hamburg, Alster Radio und Radio Schleswig-Holstein. TV-Erfahrung sammelte 1992/93 er bei SAT.1 mit Beiträgen über Fußball und Boßeln. Recherchearbeiten fabrizierte er im November 1988 für das ZDF.

Breite Erfahrung hat Wieschendorf in der Tätigkeit für die Nachrichtenagenturen dpa und sid seit 1984 bis heute.

Schon für die Schülerzeitung fertigte Wieschendorf im Alter von 15 Jahren große Interviews mit den ehemaligen Fußballgrößen Kevin Keegan, Manfred Kaltz und Ernst Happel. Im März 1982 kaufte die "Quick (Zeitschrift)" ihm ein Interview mit Franz Beckenbauer ab; hierfür erhielt er mit 500 D-Mark sein erstes "großes" Honorar. Im März 1985 interviewte Wieschendorf für die Berliner B.Z. den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am Rande des UEFA-Cup-Spiels 1. FC Köln gegen Inter Mailand (1:3).

Auch als Buchautor (75 Jahre FC St. Pauli, 1985, Hamburg) hat er sich einen Namen gemacht. Hinzu kommt die redaktionelle Leitung der Stadionmagazine des Hamburger SV (1991), des FC St. Pauli (1993/94) sowie des Hummelsbüttler SV (1985). Wieschendorf war von 1982 bis 1984 und 1991/92 Vorstand Medien im VfL 93 Hamburg. 1983 gewann Wieschendorf für den VfL 93 Hamburg den ersten Preis im Wettbewerb des Hamburger Sportbundes „Wer macht die beste Vereinszeitung in Hamburg“.

Werke[Bearbeiten]

  • „75 Jahre FC St. Pauli“, 1985, Hamburg
  • Stadionmagazine: „HSV live“, „FC St. Pauli am Ball“, Hummelsbüttler SV: 3 Ausgaben für die Aufstiegsrunde zur 2. Fußball-Bundesliga 1985

geschriebene Artikel[Bearbeiten]

Beiträge über Edgar Wieschendorf[Bearbeiten]

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