Dieter W. Liedtke

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Dieter Walter Liedtke (* 6. Juli 1944 in Essen) ist ein deutscher Künstler, Philosoph und Entwickler von Gegenständen des täglichen Bedarfs. Er verbindet die Kunst, Philosophie und Forschung miteinander und entwickelte viele Patente.

Leben[Bearbeiten]

Mit 14 Jahren verließ der Sohn eines Bergmannes sein Elternhaus und wurde schnell mit der Kunst konfrontiert. Eine Ausbildung zum Elektromechaniker brach er ab. Er selbst sagt er habe stets Freunde gehabt, die Künstler waren, hat sich dieses "Handwerk" aber selbst beigebracht. 1963 fand die erste Ausstellung seiner eigenen Werke in Wien statt. Neben seiner Tätigkeit als Künstler blieb Liedtke weiterhin auch in anderen Bereichen berufstätig und entwickelte unter anderem verschiedene Patente.

Seine Werke werden seit 1963 in verschiedenen europäischen Ländern und den USA ausgestellt. Im Juli 1994 eröffnete er das Museum Art Forum in Port d'Andratx. In dem von ihm entworfenen Museumsgebäude wurden seine eigenen Arbeiten ausgestellt, die die von ihm entwickelten Formeln wie die Kunstformel, Friedensformel und auch Weltformel darstellen, verdeutlichen und erklären. Neben der eigenen Kunst, die Forschung mit der Kunst und Wissenschaft und auch neben der Entwicklung von neuen Produkten, gründetet er 1999 die gemeinnützige Stiftung Fundación Liedtke, welche seitdem das Museum in Port d'Andratx betreibt. Auch als Idenngeber fungierte Liedtke bei verschiedenen Projekten wie die Kunstmesse "Art Forum Berlin", die "Expo 2000 in Hannover" und das "Forum 2004 in Barcelona".

Patente Erfindungskünstler[Bearbeiten]

Zu den von Dieter W. Liedtke entwickelten Produkten des täglichen Bedarfs gehören unter anderem der Hairmatic-Haarschneider, welcher mit Hilfe von Franz Beckenbauer zu einem Kultprodukt der 70er Jahre anvancierte. Auch bekannte Produkte wie luftgepolsterte Schuhe, Uhrendaten-bänder, Registrierkassen und Haarföns wurden von ihm entwickelt. Zu wohl einer der wichtigsten Entwicklungen gehört jedoch das Prinzip des audio-visuellen Marketings von 1968 welches heute weltweit angewandt wird.

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Er gilt als Erfindungs-Künstler, der sich darauf spezialisiert hat Spitzenforschungsergebnisse aus der Neurobiologie, Genetik und Epigenetik über Jahrzehnte vorweg zu nehmen. Seine Kunst und die dazugehörige Forschung bringt immer wieder Innovationen des täglichen Lebens hervor.

Aktuell beschäftigt er sich mit weiteren innovativen Projekten wie einem energiesparenden Motor, mit einem Emissionsfiltersystem, mit der Wind- und Solarenergiegewinnung, sowie mit Patenten zur Aufhebung mutierter Genprogramme und mit einem Verfahren für Internet-Medizin.

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Ebenso ist er Urheber von verschiedenen Konzeptionen, die national und international angewandt werden, um Kultur und Kunst zu vermitteln:

  • die „nächtliche Öffnung der Museen“ – 1994
  • die Museums „art card“ – 1994
  • die „Museumskonzertfesttage a r t o p e n“ – 1994
  • die Verleihung des „Zukunftspreis“ – 1994
  • das Klassik, Rock-Pop, Techno-Konzert „Mar“ – 1994
  • die „Zukunftsdiskussion“ mit Wissenschaftlern und Künstlern –1994
  • sowie 1994 die Welt-Kunst-Ausstellung a r t o p e n in der Messe Essen, die in der Stadt Essen 1999 veranstaltet wurde.

Kunst[Bearbeiten]

Von verschiedenen Quellen werden die Arbeiten des Künstlers als evolutionär beschrieben. So schreibt die deutsche Kunstzeitung 1999, dass Liedtke als erster Künstler nach fünf Jahrhunderten wieder Kunst- und Forschungsergebnisse erzielt. Mit der Hilfe von Kunst und Philosophie betreibt er naturwissenschaftliche Forschung. In seinen Kunstwerken, Büchern und Ausstellung werden Erkenntnisse dokumentiert, die oftmals erst Jahre später von führenden Naturwissenschaftlern erbracht werden können. Zum Beispiel entwickelte Liedtke in seinen Kunstwerken der 80er Jahre, dass Gene und Genprogramme von Informationen gesteuert werden und auch ein- und auszuschalten sind. Im Jahre 2006 erhalten die Forscher Craig Mello und Andrew Fire für diese Erkenntnis und den naturwissenschaftlichen Beweis den Nobelpreis.

Der Kunsthistoriker Karl Ruhrberg sagt, das die Kunstwerke, Ausstellungen und Theorien der Kunstgeschichte viele Impulse gegeben hat. Das Museum of Modern Art schrieb 1983 über Liedtkes Buch "Das Bewusstein der Materie", dass die Kunst und Philosophie die moderene Museumsdokumentation erweitert hat. In weiteren Berichten wird Liedtke auch mit bekannten Persöhnlichkeiten der Geschichte verglichen. So beschreibt ihn der italienische Sender Tele 5 im Jahre 1991 als den Nachfolger des Künstlers Joseph Beuys. Die deutsche Wochenzeitung Welt am Sonntag schrieb 1995 einen Artikel mit dem Titel: "Dieter Liedtke auf den Spuren Leonardos".

Die Kunstformel[Bearbeiten]

Von 1969 bis 1988 entwickelte Dieter W. Liedtke die Kunstformel. Diese Formel soll als Kreativwerkzeug für alle Menschen etabliert werden und somit die Kreativität fördern. Die Addition der Formel, also das Kreuz, verbindet symbolisch Geist und Körper, jüngere mit älteren Generationen, Mensch und Natur, Menschheit und Frieden, Unternehmertum und soziales Engagement, Regierung und Volk, Ethik und Kapital und neuronale Vernetzung mit Erkenntnis. Die Symbolformel demonstriert, wie Hass und Gegensätze aufgehoben werden können. Die Kunst und die Naturwissenschaften werden zu einer Einheit verknüpft und zeigt eine zweite Renaissance mit neuen Zukunftsmodellen.

Projekte[Bearbeiten]

Neben dem Art Forum in Port d'Andratx auf Mallorca, hat Dieter W. Liedtke noch weitere Kulturelle Projekte, wie die schon genannte Fundación Liedtke. Im Oktober 2011 das ehemalige Art Forum wieder neu eröffnet und mit einem neuen Konzept ausgestattet.

Bücher[Bearbeiten]

Dieter W. Liedtke ist Autor von verschieden Büchern, die von seine Kunst und den aus seiner Forschung entstandenen Erkenntnissen handeln:

"Das Bewusstsein der Materie"; 1982 "Die vierte Dimension"; 1987 "Kunsträtsel gelöst"; 1990 "art formula"; 1999 "art open – world art exhibition"; 2000 "Code Liedtke"; 2005 "Wohlstand durch Kultur"; 2005 "museum of innovation – Die Innovatitionsfabrik Zeitz"; 2006 "Die Weltformel - Das genial einfache Universum";2007

Weblinks[Bearbeiten]

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