Deutsches Netzwerk Büro

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Der gemeinnützige eingetragene Verein Deutsches Netzwerk Büro e.V (DNB) ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, Unternehmen und Organisationen, die in der Gestaltung der Büroarbeit engagiert sind.

Deutsches Netzwerk Büro e.V.
(DNB)
Datei:Logo DNB.jpeg
Deutsches Netzwerk Büro
Zweck: Förderung der Qualität der Büroarbeit, insbesondere hinsichtlich der Gesundheit der Beschäftigten im Büro.
Vorsitz: Dr. Manfred Fischer
Gründungsdatum: 2008
Mitgliederzahl: 52 (Stand Feb. 2013)
Sitz: Hamburg
Website: www.deutsches-netzwerk-buero.de

Das DNB hat sich 2008 aus dem damaligen Initiativkreis Neue Qualität der Büroarbeit (INQA Büro) heraus gegründet, der von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) geleitet wurde. INQA Büro hatte von 2002 bis 2008 als Teil der nationalen Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die wichtigsten Akteure im Arbeitsfeld Büro zusammengeführt und den Dialog zwischen Herstellern, Handel, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Beratern, Dienstleistern und Arbeitswissenschaft in Gang gebracht. Aus dieser Kooperation ist 2008 der verbindliche Rahmen des Vereins „Deutsches Netzwerk Büro e.V.“ entstanden. Das DNB ist weiterhin Teil der nationalen Initiative für eine neue Qualität der Arbeit und Mitglied der Basi.

Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung und Selbstverständnis[Bearbeiten]

Ziel des Deutschen Netzwerks Büro ist die Förderung der Qualität der Büroarbeit, insbesondere von gesundheitsgerechten und innovativen Gestaltungslösungen. Hierzu bietet das DNB die Vermittlung von Wissen, Kontakten und ganzheitlichen Lösungskonzepten. Hauptaufgabe des Vereins ist die Unterstützung bei der praktischen Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Büro.

Aktuell arbeiten ca. 18 Millionen Menschen in Deutschland im Büro bzw. büroähnlichen Arbeitsformen.[1] Büroarbeit ist damit die vorherrschende Form der Arbeit. Viele Unternehmen wie SAP oder Microsoft machen schon heute aus eigenem - auch ökonomischem – Interesse, enorme Anstrengungen in der Arbeitsgestaltung, Gesundheitsförderung und Beteiligung der Beschäftigten. Defizite finden sich aber vor allem in vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das DNB fördert den Dialog von Unternehmen, Anbietern für Büroeinrichtung und –Gestaltung sowie Einrichtungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und strebt eine abgestimmte Vorgehensweise bei der Schaffung neuer und der Umgestaltung bestehender Büros sowie bei der Konzeption und Einführung neuer Bürokonzepte an.

Das DNB versteht sich selbst als aktivierende Plattform für die langfristige Kooperation aller an der Qualität der Büroarbeit Interessierten. Verantwortlich für die Gestaltung der Büroarbeit sind Arbeitgeber, Führungskräfte bzw. Selbständige ggf. in Kooperation mit Betriebs- und Personalräten und letztlich den Beschäftigten selbst. In der Vernetzung und Kooperation der Akteure der Bürogestaltung sieht das DNB die entscheidende Ressource für die Verbesserung der Qualität der Büroarbeit. Vor allem der Arbeits- und Gesundheitsschutz einerseits und die Büroeinrichtung und –Planung andererseits ergänzen sich aus der Perspektive der Endkunden, also der Unternehmen und Beschäftigten sehr gut.

Darüber hinaus will das Deutsche Netzwerk Büro auch den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik über eine neue Qualität der Büroarbeit unterstützen sowie das Wissen über Büroarbeit und den Austausch, die Verbreitung und die Anwendung dieses Wissens in der Praxis fördern.

Basisinstrument des DNB ist der Check „Gute Büroarbeit“, der als nationaler Qualitätsstandard und umfassende Potenzialanalyse eine Selbstanalyse der Unternehmen ermöglicht.

Organisation und Mitglieder[Bearbeiten]

Das Deutsche Netzwerk Büro wirkt als Netzwerk vor allem über seine Mitglieder. Unter diesen befinden sich Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Zeitschriften und Verlage sowie For-schungs- und Bildungseinrichtungen.

Der Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus:

  • Dr. Manfred Fischer, ehem. Präventionsleiter der VBG (Vorsitz)
  • Frank Nehring, Verlag Frank Nehring (Stellvertreter)
  • Franz-Gerd Richarz, Richarz Kommunikation (Stellvertreter)
  • Mario Dobernowsky, Kooperationsstelle Hamburg IFE (Schriftführer)
  • Michael Kammerer, Innenarchitekt, Fa. Raumplan (Schatzmeister)

Die Mitglieder tragen durch besondere Partnerschaften mit ihren Möglichkeiten zu Zielen und Organisation des Vereins bei. Dazu gehören die Medienarbeit, also Pflege der Internetplattform, Pressearbeit und Social Media, Messen, Kongresse und Veranstaltungen, regionale Kooperationen sowie Qualifizierung und Instrumentenentwicklung vor allem im Zusammenhang mit dem Check „Gute Büroarbeit“. Die Geschäftsstelle des DNB befindet sich bei der Kooperationsstelle Hamburg IFE.

Austausch und Diskussion[Bearbeiten]

Das DNB fördert den Austausch der Fachleute durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Diskussionen. Hauptforum ist der jährlich in der DGUV-Akademie in Dresden stattfindende Kongress „Gute Büroarbeit“. Darüber hinaus ist das DNB regelmäßig auf dem führenden Messen und Veranstaltungen für die Bürogestaltung wie der Orgatec, der „A+A“ und der „Arbeitsschutz aktuell“ vertreten.

Medien, Öffentlichkeit, Marketing[Bearbeiten]

Die Öffentlichkeits- und Marketingaktivitäten des DNB werden zusammengefasst im Rahmen der langfristig angelegten „Offensive gute Büroarbeit“, die vor allem die möglichst breite und systematische Erprobung, Anwendung und Weiterentwicklung des Checks „Gute Büroarbeit“ zum Ziel hat.

Marketingziele sind:

  • Sensibilisierung und „Verhaltensänderung“ der Unternehmer zur Förderung der Qualität der Büroarbeit
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der DNB-Mitglieder und
  • Gezielte Gewinnung neuer DNB-Mitglieder

In diesem Rahmen finden eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Präsentationen sowie die Herausgabe von Veröffentlichungen statt.

Teil der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketing des DNB sind auch die von DNB-Mitgliedern getragenen Aktivitäten und Initiativen:

  • “Quality Office”
  • “Aufstand im Büro“
  • „Wohlfühlarbeit“
  • „Green Office“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erwerbstätigenbefragung 2006 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) [1]
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