Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung

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Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) ist ein An-Institut der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen.

Institut[Bearbeiten]

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung wurde im November 1999 von fünf katholischen Fachhochschulen mit Pflegestudiengängen in Deutschland sowie katholischen Verbänden (z.B. Deutscher Caritasverband) gegründet. Anfang 2000 konnte das Institut seine Arbeit aufnehmen. Gründungsdirektor und Leiter ist Frank Weidner, bis 2006 Professor für Pflegewissenschaft im Fachbereich Gesundheitswesen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln und seitdem Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (bei Koblenz) und zugleich Lehrstuhlinhaber Pflegewissenschaft- Die Arbeit des Instituts wird vorwiegend über projektbezogene Gelder finanziert, Spenden von Förderern unterstützen zusätzlich.

Projekte[Bearbeiten]

Die Projekte des dip befassen sich mit verschiedenen Themenbereichen. Zur Systematisierung spezifischer Fragestellungen werden bestimmte Projekte innerhalb verschiedener Abteilungen durchgeführt. Es handelt sich dabei um die Abteilungen Pflegebildungsforschung (Leitung Gertrud Hundenborn), Pflegeprävention und -beratung (Leitung Frank Weidner), Pflegearbeit und -beruf (Leitung Michael Isfort) und Grundlagen und Entwicklung (Leitung Frank Weidner). Seit Bestehen des Instituts wurden ca. 65 Projekte im Gesamtumfang von rund 6 Mio. Euro bearbeitet. Dies erfolgte u.a. im Auftrag für die folgenden Institutionen:

Beispiele:

Untersuchung von Instrumenten zur Personalbemessung im Krankenhaus; Entwicklung der Idee "pflegerelevanter Fallgruppen" (PRG) als Instrument zur Darstellung und Finanzierung des Pflegeaufwandes auf der Grundlage tatsächlichen und nicht gemutmaßten Pflegebedarfs.
  • Pflegepräventive geriatrische Hausbesuche
Auf der Grundlage internationaler Studien wurde ein Konzept entwickelt, das zum einen den Begriff der Pflegeprävention definiert und geschärft hat und die Durchführung von beratenden Hausbesuchen zur Verhinderung oder Verzögerung von Pflegebedürftigkeit ermöglicht. Gemeinsam mit einer Betriebskrankenkasse wird dieses Konzept umgesetzt und evaluiert.
  • Curriculumentwicklung für eine Pflegeausbildung mit generalistischer Ausrichtung
Mittels eines kompetenzorientierten Konstruktionsansatzes wurde ein Curriculum für eine Ausbildung entwickelt, die nicht mehr in die drei "traditionellen" Pflegeberufe unterscheidet (Altenpflege, Krankenpflege, Kinderkrankenpflege), sondern generell zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und in vielfältigen institutionellen Kontexten befähigen befähigen soll. Zur Umsetzung des Curriculums werden Lehrende und Praxisanleitende geschult und beraten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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