Dealgigant

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Die Deutsche dealgigant GmbH & Co. KG war ein deutsches inhabergeführtes Unternehmen, das eine Website mit Rabatt-Angeboten betrieb. Nach eigenen Angaben hatte Dealgigant mehr als 500.000 Newsletter-Abonnenten und 130.000 registrierte Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Deutsche dealgigant GmbH & Co. KG
Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung Februar 2011
Auflösung 2012
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz Dortmund, Deutschland
Leitung Eckhard Schulz
Branche Gutscheine

Das Unternehmen bot seinen Kunden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern Deals an. Diese Deals enthielten Rabatt-Angebote, mit denen die Kunden des Portals Waren günstiger erwerben konnten. Dies erfolgte entweder direkt vor Ort oder erst im Nachhinein per Cashback-System. Das Unternehmen unterschied sich mit seiner Ausrichtung auf Marken-Deals zum Beispiel auch aus der Lebensmittelbranche und durch das Cashback-Verfahren deutlich von anderen Gutschein-Plattformen wie zum Beispiel dem Branchenführer Groupon.

Die Angebote von Dealgigant galten bundesweit und erstreckten sich auch auf die Nachbarländer Österreich und Schweiz. Beim Start von Dealgigant im März 2011 waren die Angebote zunächst lokal auf Ruhrgebietsstädte wie Dortmund begrenzt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Geschäftsführer und Inhaber Eckhard Schulz gründete das Unternehmen im Februar 2011. Er ist Betreiber von weiteren Online-Unternehmen wie zum Beispiel dem Online-Reisebüro Deutsche Reise. Seit dem Start der Website investierte Schulz mehr als 20 Millionen Euro in den Aufbau des Online-Portals.

Im November 2012 meldete das Unternehmen Insolvenz an.

Das Cashback-Verfahren[Bearbeiten]

Der wesentliche Unterschied zu anderen Rabatt-Portalen ist das von Dealgigant betriebene Cashback-Verfahren. Hier tritt der Kunde zunächst in Vorleistung. Er erwirbt einen Rabatt-Gutschein und anschließend das Produkt zum vollen Preis im Geschäft. Unter Einreichung des Gutscheincodes und eines Kassenbelegs erhält er vom Zahlungsanbieter gooWin Costumer Support GmbH sein Cashback und somit seine Ersparnis rückwirkend.

Kritik[Bearbeiten]

Das Cashback-Verfahren sorgte in der Startphase für Irritationen und Kritik. Die Zeitschrift Computer Bild testete den Service, bei allen 16 Testkäufen gab es keine Beanstandung. Die Redaktion schloss: "Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem. ComputerBILD hält sie auf dem Laufenden."

Weblinks[Bearbeiten]

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