DazeFX

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Hinter dem Künstlerpseudonym dazeFX verbergen sich musikalische Werke von Hendrik Eike Fink (* 14. Oktober 1973) aus Kassel.

Tätigkeit[Bearbeiten]

Der Musikprogrammierer konnte sich bereits gegen Ende der 1980er-Jahre weltweit durch seine musikalischen Arbeiten etablieren. Zu dieser Zeit beschränkte sich seine Arbeit auf Musik, welche mit dem Commodore Amiga 500 programmiert wurde. Unter dem Pseudonym (engl. „Handle“) Hi-Lite arbeitete er in der sog. „Demo-Szene“ mit den renomiertesten Programmierern und Graphikern weltweit, zusammen.

Seine Musik schmückte Computer-„Demos“ von Gruppierungen („Demo-Groups“), wie Scoopex - Tristar & Red Sector Inc. - Alpha Flight Vision Factory - Surprise! Productions - Sanity und Flash Productions.

Im Zeitraum von 1989 - 1992 belegte H. E. Fink (alias „Hi-Lite“) stetig eine „Top 10“-Platzierung in den globalen „Customers Choice“- Ranglisten, der europäischen Diskmags, wie Cracker Journal,Zine u.a.. In den amerikanischen Charts belegte er eine über einjährige Nr.1 Position, als beliebtester Amiga-Musiker weltweit (Grapevine Magazine). Seine Musik mit dem Titel „Purple Shades“ (sog. „Chiptune - eine nur 14kb kleine Sounddatei) gilt als die am häufigsten gespielte und benutzte Amiga-Musik aller Zeiten.

Im Zeitraum von 1991 - 1994 folgten noch drei kommerzielle Musik-CDs (Cyberlogik 1.o - 3.0), in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Musiklabel TRSI Recordz, bevor es schließlich ruhig wurde um ihn.

1994 verließ er endgültig die Computer-/Demoszene und gründete „Estranged Acoustic“. Ein Projekt, was sich dadurch definierte, stetig neue, experimentelle Wege zu beschreiten, ohne sich an gängige Konventionen oder Genres zu halten. Eine Vielzahl an musikalischen Eigenwerken und auch Remixen (z.B. für Morcheeba, Future Sound of London, The Prodigy uva)folgte in den folgenden10 Jahren. „Estranged Acoustic“ existiert auch heute noch, gilt aber nur noch als Trademark / Copyrightowner fuer die seit 2004 entstehenden Werke von H.E. Fink's Folgeprojekt „dazeFX“.

Zur Erweiterung seines musikalischen Spektrums und einer Möglichkeit der Kategorisierung verschiedener Stilmittel und -richtungen begründete H.E. Fink im Jahr 2009 noch die Sublabel „Is anybody out there?“, „A virtual Production“ und schließlich die „Ike Hendrix Edits“, welche nochmal eine ganz persönliche Handschrift tragen. Neben der Produktion von Soundtracks für PC-/Konsolen- und Handyspielen liegt seit 2009 auch auf der Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Videokünstlern. So soll ein episches Werk in der Länge von über 10 Stunden entstehen, welches eine kontinuierliche Verschmelzung von Musik und Video-/Computeranimationen beinhalten soll (geplantes Veroeffentlichungsdatum: 1. Januar 2011).

Weblinks[Bearbeiten]

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