David Ivanov

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David „Dave“ Ivanov(* 2. Januar 1975 in Riga, UdSSR) ist ein russischer Sänger in Heavy-Metal-Bands. Er hat ein tonales Spektrum vom Shouting bis zum melodiösen Gesang. Seine Erfahrung sammelte er unter anderem bei den Bands Crossbow, Scharfrichter und Transnight.[1]

Leben[Bearbeiten]

Ivanov kam als Kleinkind nach Deutschland. Mit fünf Jahren sang er zeittypische Songs bei kleinen Engagements. Später erhielt er eine klassische Ausbildung als Chorsänger. Seine Liebe zur Rockmusik entdeckte Ivanov in dieser Zeit und stieg in seine erste Band ein. Seine erste Band in Hamm war am Punkrock orientiert. Weiterhin war er in Bochum in einer Metallica-Coverband.

Ivanov versuchte sich zunächst am Shouten/Growling, bis ihn amerikanische Death-Metal-Größen wie Cannibal Corpse oder Deicide, die hauptsächlich in Tampa Bay, Florida, angesiedelt sind, zum klassischen Metalgesang inspirierten. Dieser wurde dort von Bands wie Iced Earth und Savatage gespielt. Kontakt zur Szene hatte er als Redakteur für Rock- und Heavy-Metal-Magazine und sein Engagement im Metal-Underground als Veranstalter, Promoter und Booker. Durch einen Konzertbesuch der „Master Of The Rings“-Tour der Band Helloween wurde Ivanov ein Demotape zugespielt, welches ihn zur Band Silent Angel aus Lünen brachte. Mit dieser Band nahm er 1994 seine erste CD auf. Mit Silent Angel folgten Auftritte als Support bei Tankard. Mit dem Schlagzeuger René Naujoks von Silent Angel wurde die NDH-Band Brennende Seelen gegründet. Durch seine Erfahrungen im deutschen Metal löste er den bisherigen Sänger bei der Band Scharfrichter 1997 ab.

Zur gleichen Zeit hat er nie den melodiösen Gesang ad acta gelegt und wurde mehrere Monate Sänger bei Javelin. 1999 wechselte Ivanov die Band und ging zu der Power-Metal-Formation Crossbow, die aus dem Kreis des Musikertreffs Stennert e.V. in Herne stammen, aus dem auch Rage oder Sub 7even entsprungen sind. Mit Crossbow gab es vermehrt Auftritte in Clubs, als Support und auf Festivals. 2003 gab es eine Scharfrichter-Reunion für ein Konzert auf dem ersten Steel Meets Steel-Festival. Seitdem ist Ivanov bei der Band aktiv. Sie spielten mit Bands wie Leichenwetter, Skyforger oder Sear Bliss.

Bei den regelmäßigen Sessions im Cosmotopia Club in Dortmund, lernte Ivanov den ungarischen Musiker Tamas Angyan von den Bands Cool Head Klan und Mamut kennen, mit dem er das Projekt Black Roy 2004 ins Leben rief. Es entstand eine EP mit zwei Song, welche 2013 remastert wurde. Ab diesem Punkt entstanden auch weitere Songs. Im Jahr 2005 trennte sich die Band Crossbow von Ivanov als Sänger. Während seiner Musikkarriere war Ivanov an verschiedenen Musikprojekten und Bands involviert. Beispielsweise hat er Mitte 2000 als „Brick Dave“ einen spontanen Rock’n’Roll-Auftritt im Beisein des Popmusikers Sasha im ehemaligen Jazzclub Domicil in Dortmund absolviert. Auch war er als Gastsänger bei Tom Angelripper, Stuck Mojo oder The Bollock Brothers und machte auch einige Proben bei einer AC/DC-Coverband.

Er wollte zu dem klassischen Heavy-Metal-Gesang zurückkehren und kam 2008 zu der Progressive-Metal-Band Transnight. Durch Ivanov wechselte Transinght vom Progressive Metal zum melodischen Thrash. Es folgten Auftritte mit Vicious Rumours oder Motorjesus. Die Veröffentlichung des ersten Albums kam schnell zustande. Nachdem das Studio und der Gitarrist nach Norwegen übergesiedelt sind, kamen neue Angebote auf Ivanov zu. Transnight blieb eine Studioband, aber da Ivanov das kreative Proberaumgefühl fehlte, ging er auf das Angebot der 80er Jahre Progressive-Rock-Band Nine 8 One ein, ihr neues Album einzusingen. Durch die Integration in das Songwriting und als Liveperformer wurde Ivanov ein festes Bandmitglied.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2001 Crossbow – Live (Eigenproduktion)
  • 2001 Crossbow - Father (Mini-Album/Eigenproduktion)
  • 2003 Crossbow – Spektakulum (CD+DVD/Eigenproduktion)
  • 2004 Crossbow – Break The Ice (SOD Records)
  • 2011 Transnight – The Dark Half (Pure Steel Records)
  • 2012 Transnight – The Big Rip (Eigenproduktion)
  • 2013 Transnight – Against Everyone EP (Eigenproduktion)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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