Dagmar Gräfin Kerssenbrock

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Dagmar Gräfin Kerssenbrock (* 10. Juli 1959 in Seligenstadt) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

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Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1978 absolvierte Gräfin Kerssenbrock ein Studium der Volkswirtschaft an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt, welches sie 1983 mit dem Diplom und der Note "Gut" beendete. Ihr politisches Engagement begann im Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) an der Universität in Frankfurt. Für den Bundesverband des RCDS war sie als erste Bundesumweltreferentin während ihrer Studentenzeit tätig. Später folgte der Eintritt in die CDU, Ortsvorsitz und Kreisvorstand in Kiel Schleswig-Holstein, Landesvorstand des LNV Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein und die Benennung in den Rundfunkrat des NDR Norddeutscher Rundfunk. Im Vorstand des Gesamtrundfunkrates des NDR leitete sie zwei Mal den NDR-Rundfunkrat als Vorsitzende. Schwerpunkt ihres gesellschaftspolitischen Engagements ist seit vielen Jahren Medienpolitik, die Konvergenz der Medien, ihre Macht und Aufgabe in einer Gesellschaft, insbesondere die Auswirkungen auf eine informierte Gesellschaft. Sie ist Mitglied der CDU.

Familie[Bearbeiten]

Dagmar Gräfin Kerssenbrock ist mit dem Rechtsanwalt und Notar Trutz Graf Kerssenbrock verheiratet. Sie haben drei Kinder, z.Zt alle im Studium. Tochter Freya publizierte bereits zwei Romane unter dem Familiennamen Freya Gräfin von Korff Freya von Korff .

Bewerbung um ein Abgeordnetenmandat[Bearbeiten]

Dagmar Gräfin Kerssenbrock kandidiert für die Landtagswahl 2009 am 27. September 2009 im Wahlkreis Kiel-Ost für die CDU zum schleswig-holsteinischen Landtag. Nach mangelnder Akzeptanz in der schleswig-holsteinischen CDU, dass ein Ehepaar nicht gleichzeitig Politik machen könne - ihr Ehemann kandidiert in Kiel-West zur Landtagswahl - wurde Gräfin Kerssenbrock von der Landespartei auf den aussichtlosen Listenplatz 33 gesetzt. Ihr Wahlkreis gilt seit Jahren als für die CDU nicht direkt gewinnbar. Dr. Trutz Graf Kerssenbrock wurde auf Platz 37 der Landesliste verbannt, wie bereits vor 5 Jahren, als ein e-Mail von Gräfin Kerssenbrock zu Falschinformationen in der Presse über eine mögliche CDU-Kandidatin zum Anlaß genommen wurde, Ihrem Mann die Rückkehr in den Landtag zu verweigern.

Weblinks[Bearbeiten]

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