Cornelia Stadelmann

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cornelia Stadelmann (* in Salzwedel) ist eine deutsche Künstlerin, Kunstpädagogin und Architektin. Sie ist Leiterin des Bereiches Bildende Kunst und Dozentin für Malerei und Grafik an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig und Gründerin und Leiterin der Kunstmappenschule Leipzig, an der sie auch als Dozentin für Malerei und Grafik tätig ist.

Cornelia Stadelmann beim Hexenfeuer am 30. April 2015

Sie lebt und arbeitet in Leipzig und Umgebung. Ihr Unterrichtsschwerpunkt ist in der Malerei und Grafik. Ihr Spezialgebiet liegt in der Forschung, Entwicklung und Förderung bildnerischer Talente. Ausgebildet auf diesem Spezialgebiet wurde sie im Promotionsstudium am Institut für Kunstpädagogik an der Universität Leipzig bei Prof. Dr. habil. Frank Schulz. Sie absolvierte ihre Malereiausbildung bei Wilfried Huy und Renate Herfurth, die wiederum Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer studiert hat. Seit 2012 ist sie Dozentin für Bildende und Angewandte Kunst mit Schwerpunkt Malerei-Grafik und Leiterin der Kunstmappenschule Leipzig. Die von ihr gegründete Einrichtung verfolgt das Ziel, in einer einjährigen Ausbildung die Lücke zwischen dem Abitur und den Anforderungen für ein Kunststudium an einer Kunsthochschule zu schließen. Das betrifft die Lehre in der Malerei und Grafik im handwerklichen Können wie auch im künstlerischen Denken an sich. Es geht um die Förderung von künstlerischen Talenten. So arbeitet sie auch ständig an sich selbst und ist darauf bedacht, sich in der Malerei immer weiter zu entwickeln. Aufgrund dessen nimmt sie seit 2015 Malereikonsultationen beim Leipziger Maler Sighard Gille, dem ehemaligen Professor für Malerei an der HGB Leipzig und Meisterschüler von Bernhard Heisig.

Ihre Malerei ist figurativ-abstrakt. Im Fokus stehen Mensch und Tier wie auch Strukturen bestimmter Stofflichkeiten. Sie setzt die Farbe bewusst ein, um bestimmte Charaktereigenschaften zu betonen. Im Vordergrund stehen verschiedene Malereitechniken, um besondere Formen hervorzuheben. Dabei geht es vor allem um Strukturen, welche durch eine scharfe Licht-Schatten-Setzung formuliert werden. Charakteristisch sind leuchtende Farbtöne, die aber bewusst eingesetzt werden und somit den Betrachter anlocken und fesseln, keineswegs jedoch abstoßen. Bevorzugt ist dabei die Farbkombination Rot-Schwarz. Gewissermaßen ihr Markenzeichen ist das Chamäleon aus dem Jahr 2007 oder das Bild "Shock the Frog" von 2013.

Cornelia Stadelmann signiert ihre Bilder mit ihren übereinander geschobenen Initialen CS bzw. seit 2015 mit CoSta, ihrem Pseudonym, unter dem sie auch literarische Texte verfasst.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Das Chamäleon - Acryl -100 x 70 cm - 2007
  • Die Schlummernde - Acryl - 59,5 x 84 cm - 2008
  • Aquarium - Acryl auf Putz - 196 x 56 cm - 2010
  • Cospudener See-LE - Acryl auf Holz - 140 x 110 cm - 2011
  • Familie Katzelmann - Acryl -100 x 70 cm - 2011
  • Vogelhochzeit - Acryl auf Leinwand - 80 x 80 cm - 2012
  • Showtime - Acryl auf Leinwand - 60 x 80 cm - 2012
  • Shock the Frog - Acryl - 100 x 70 cm - 2013
  • Wassermonster - Fineliner+Acryl - 3x 42 x 59,5 cm - 2014

Weblinks[Bearbeiten]

Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.