Cord Cordes

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Cord Cordes (* 22. August 1905 in Wilhelmsburg; † 26. März 1986 in Hannover) war ein deutscher lutherischer Theologe und Beauftragter für sozialwissenschaftliche Arbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Biografie[Bearbeiten]

Cord Cordes studierte evangelische Theologie und wurde am 23. April 1933 in Aurich ordiniert. Er wurde 1933 Pastor in Diepholz und noch im gleichen Jahr in Wesermünde-Lehe, 1938 in Göttingen. 1951 wurde er zum Studiendirektor des Klosters Loccum bestellt. Von 1955 bis 1959 war er Leiter des Predigerseminars Hannover. 1959 wurde er Superintendent in Wunstorf, 1965 Beauftragter für die sozialwissenschaftliche Arbeit der Landeskirche. Am 1. September 1973 trat er in den Ruhestand.

Von 1951 bis 1969 war Cordes Mitglied der Kammer für soziale Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Der Gemeinschaftsbegriff im deutschen Katholizismus und Protestantismus der Gegenwart. Leipzig 1931 (Dissertation)
  • D. Gerhard Uhlhorn und die soziale Frage seiner Zeit. In: Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte 50 (1952), S. 130–148
  • Das Sozialpfarramt der hannoverschen Landeskirche 1927–1932. Zum 100. Geburtstag von Pastor Dr. phil. J. G. Cordes. In: Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte 68 (1970), S. 152–183
  • Von der Parochie zur Kirchengemeinde. Strukturwandel des örtlichen Kirchenwesens im 19. Jahrhundert in der Hannoverschen Landeskirche In: Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte 73 (1975), S. 135–169
  • Geschichte der Kirchengemeinden der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers 1848–1980. 2 Bände. Hannover 1981–1983

Literatur[Bearbeiten]

  • Kirchliches Amtsblatt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Nr. 51/1986, S. 90

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. 1951. Band 5. Göttingen 2005, ISBN 3-525-55758-2, S. 570.
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