Claudia Gamon

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Claudia Angela Gamon (* 23. Dezember 1988 in Feldkirch) ist eine österreichische Politikerin (NEOS) und Hochschülerschaftsfunktionärin. 2011 und 2013 war sie österreichweite Spitzenkandidatin der JuLis, einer liberalen Hochschülerschaftsfraktion bei den ÖH-Wahlen, wobei sie jeweils in die Bundesvertretung der Studierenden entsendet wurde.

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Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

Claudia Gamon wurde in der Stadt Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg geboren und wuchs in der Marktgemeinde Nenzing im Walgau auf. 2007 begann sie an der Wirtschaftsuniversität Wien das Bachelorstudium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre, welches sie 2011 zum Abschluss brachte. Direkt daran anschließend absolvierte sie von 2011 bis 2013 das CEMS Masterstudium der WU Wien. Während ihrer Studienzeit verbrachte sie ein Erasmus-Auslandssemester Bordeaux école de management und nahm am Global Advancement Programme des Akademischen Forums für Außenpolitik teil. Während des Masterstudiengangs absolvierte sie außerdem ein Auslandssemester im belgischen Louvain-la-Neuve.

Tätigkeit in der Hochschülerschaft[Bearbeiten]

Bereits ab 2009 war Claudia Gamon als Stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen für Marketing und Kommunikation zuständig, 2010 wurde sie erstmals Vizepräsidentin der Initiativgruppe Alpbach Wien mit dem Verantwortungsbereich Kommunikation und nahm als Stipendiatin erstmals am Europäischen Forum Alpbach teil.

Bei der ÖH-Wahl 2011 trat Gamon schließlich als österreichweite Spitzenkandidatin für die JuLis an und wurde erstmals als Mandatarin in die Bundesvertretung der Studierenden entsandt.[1] Auch bei der Hochschülerschaftswahl 2013 trat Gamon als JuLis-Spitzenkandidatin an und wurde erneut Mandatarin der Bundesvertretung.[2][3] Im November 2014 schied Gamon mit der Neuwahl des Bundesvorstands von JUNOS – Junge liberale NEOS, der Nachfolgeorganisation von JuLis, als Stellvertretende Bundesvorsitzende von JUNOS aus.

Bundespolitik mit den NEOS[Bearbeiten]

Ab 2011 engagierte sich Gamon als Mitinitiatorin der Initiative gegen Kirchenprivilegien zur Herbeiführung eines Volksbegehrens im April 2013.[4] Mit der Gründung der neuen Partei NEOS – Das Neue Österreich im Oktober 2012 konzentrierte sie ihr politisches Wirken dort.[5]

Bei der Nationalratswahl im September 2013 trat Claudia Gamon für die NEOS im Regionalwahlkreis Wien Innen-Ost als Spitzenkandidatin an und wurde auch auf der Wiener Landesliste (Platz 4) und der NEOS-Bundesliste (Platz 6) relativ weit vorne platziert.[6][7] Das Erreichen eines Mandates verpasste Gamon allerdings, wohingegen die NEOS erstmals den Einzug in den Nationalrat schafften. Claudia Gamon wurde in der Folge Mitarbeiterin der NEOS-Bundespartei und Teil des NEOS-Landesteams für Wien.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Wir wünschen uns eine liberale Partei im Nationalrat" Interview mit Claudia Gamon auf derStandard.at vom 27. Mai 2011.
  2. Claudia Gamon ist Spitzenkandidatin der JuLis. Artikel auf derStandard.at vom 21. März 2013
  3. Claudia Gamon, frankophile WU-Studentin Artikel auf diePresse.com vom 21. März 2013.
  4. Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien auf der Seite der Initiative gegen Kirchenprivilegien.
  5. "Frank Stronach hat uns zum Essen eingeladen". Interview mit Claudia Gamon auf derStandard.at vom 14. März 2013.
  6. Landeswahlvorschläge Wien für die Nationalratswahl 2013. Abgerufen im Internetauftritt des Bundesministeriums für Inneres.
  7. Bundeswahlvorschlag NEOS für die Nationalratswahl 2013. Abgerufen im Internetauftritt des Bundesministeriums für Inneres.
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