Clancy McKenzie

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Clancy McKenzie ist ein Psychiater aus den USA, welcher verschiedene psychische Erkrankungen wie Schizophrenie, Depression, ADHS, Alkoholabhängigkeit als Ergebnis eines Zwei-Trauma-Mechanismus und somit als "verzögerte" Posttraumatische Belastungsstörung zwar aus der Frühkindheit (engl. infancy) erklärt.[1]

Er belegt dies nicht nur durch eigene Patienten, sondern z.B. auch mit der psychiatrischen finnischen Datenbank, wobei als statistisch besonders einfach nachzuweisendes Trauma die Geburt eines jüngeren Geschwisters im Alter von weniger als zwei Jahren genommen wird. Auch andere Traumata kommen in Frage wobei meist "separation" d.h. Trennung von der Mutter im Spiel ist.

In seinem zweiten Buch[2] hebt er besonders darauf ab, dass besagten schweren Störungen auch vorgebeugt werden könne, durch Vermeidung des ersten, oder zumindest des auslösenden, zweiten Traumas. Im Gegensatz dazu vermutet er, das Autismus sofort nach einem ersten Trauma auftritt. Dieses kann auch eine Vergiftung oder ähnliches sein. Die Störung tritt hier nicht verzögert, also nicht nach dem "Zwei-Trauma-Mechanismus" auf.

Folgerungen betreffend die Behandlung[Bearbeiten]

Er folgert, dass nicht der kindliche, sondern der erwachsene Geist (mind) angesprochen wird. Daher sei die heutzutage übliche Beschäftigungstherapie weitgehend schizophrenogen oder kontraproduktiv ("counterproductive").

Ferner empfiehlt er vollständige Trennung ("separation") des Patienten von der Kernfamilie (Nuclear family). Nicht dass die Eltern schuld seien, denn so ein Trauma geschehe ja in der Regel nicht absichtlich, sondern einfach wegen der Evidenz im Vergleich zu anderen Patienten, welche den Kontakt zur Kernfamilie nicht abbrechen würden. Letztere neigten eher zu chronischem Krankheitsverlauf, aber die, die sich von der Kernfamilie strikt trennen, zu rascher Besserung oder Heilung. Seiner Meinung nach bewirkt der Kontakt zur Kernfamilie einen "shift" hin zu frühkindlichem Geist und Gehirn.

Er sagt außerdem, nur ganz wenige Psychoanalytiker, die seien in den USA, könnten Schizophrenie auch ohne Trennung von der Kernfamilie erfolgreich behandeln.

Hinsichtlich der Prodomalphase, also der Vorläufer-Symptome (engl. "precursors") und der später vorhandenen "Negativsymptomatik" sagt McKenzie, es sei dasselbe, nur nach Ausbruch der Krankheit heiße es anders als vorher.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Delayed Posttraumatic Stress Disorders From Infancy - The Two Trauma Mechanism", Amsterdam, Xlibris, 2009, ISBN 978-1436363822
  2. "Babies Need Mothers", Amsterdam, Xlibris, 2009, ISBN 978-1436343077
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