Christoph Graf von Keyserlingk

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Christoph Graf von Keyserlingk (* 26. Juli 1941 in Breslau) ist ein deutscher Reinkarnationstherapeut, Familienaufsteller und Seminarleiter.

Leben[Bearbeiten]

Christoph Graf von Keyserlingk stammt aus einer bekannten anthroposophischen Familie. Sein Großvater (Karl Graf von Keyserlingk) lud Rudolf Steiner nach Breslau ein, damit er dort einen Kurs über Landwirtschaft halte. Dieser wurde dann als “Koberwitzer Kurs“ bekannt, nach dem Schloß, in dem die Keyserlingks wohnten. Damit begann die biologisch-dynamische Landwirtschaft.

Christoph von Keyserlingk besuchte Waldorfschulen. Nach dem Abitur studierte er Soziologie, Geschichte, Politikwissenschaften und Psychologie in Bonn, Berlin, Freiburg, München und London.

Er beschäftigte sich mit Humanistischer Psychologie und lernte bei Prof. Karlfried Graf Dürckheim in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald) und Dr. Wolf Büntig im ZIST in Penzberg bei München. Desweiteren lernte er bei Jeru Kabbal, Prof. Claudio Naranjo und anderen.

1976 wurde er Schüler von Bhagwan Shree Rajneesh (Osho) und lebte 6 Jahre in Ashrams in Indien. Darauf folgte ein Studienaufenthalt in den USA, wo er mehrere Ausbildungen erfolgreich abschloß.

Erfahrungen als Reinkarnationstherapeut seit 1984.

Seit 1997 leitet Von Keyserlingk Seminare im Systemischen Familienstellen, nachdem er in Dresden und Leipzig Bert Hellinger kennenlernte. In den letzten Jahren vertiefte er seine Arbeit mit traumatisierten Menschen durch eine Ausbildung bei Michaela Huber, der Autorin des deutschen Handbuches über Multiple Persönlichkeiten.

Von 1995 bis 1998 war er in Ausbildung bei Dr. Morris Netherton.

Er ist Gründungsmitglied von EARTh (European Association of Regression Therapy) und Mitbegründer der ESA, einer Supervisionsgruppe in Dresden für professionelle Familienaufsteller. Er ist außerdem aktiv in der Forschungsgruppe Karmapraxis, zu der die Anthroposophische Gesellschaft Deutschlands einlud.

Nach dem Ausflug aufs Land als Leiter des Seminarhauses "Alte Schule Grund" bei Dresden führt er seit 2001 gemeinsam mit seiner zweiten Frau, Chanda Gräfin von Keyserlingk, das Reiki-Zentrum Dresden (Ausbildungsinstitut für Reiki, Familienstellen und Reinkarnationstherapie) im Herzen der Dresdner Neustadt. Er arbeitet als Therapeut und Seminarleiter seit über 30 Jahren.

Werke[Bearbeiten]

Christoph Graf von Keyserlingk: Es gibt Utopia. Interview mit Bhagwan Shree Rajneesh vom 11.10. 1985. New York: Edition Ekstasia, 1988.

Weblinks[Bearbeiten]

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