Christa Bremer

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christa Bremer

Christa Bremer ist eine deutsche Bildhauerin.

Werdegang[Bearbeiten]

Christa Bremer ist seit 1981 selbstständige Bildhauerin. Ihre künstlerische Laufbahn entwickelt sie durch Studien an der Universität Dortmund bei Lothar Kampmann und an der Universität Wuppertal.

Künstlerische Motive[Bearbeiten]

Verschmelzung

Bremer ist Vertreterin der klassischen Bildhauerei. Sie verarbeitet in ihren Werken eigene Wahrnehmungen der Gesellschaft und Erlebnisse des Umfeldes. Unterschiedliche Bearbeitung der Flächen, Linien und Brüche in den Skulpturen geben den Figuren einen dreidimensionalen Aspekt. Somit schafft sie es, trotz der festen Eigenheit des Materials, eine Dynamik zu entwickeln, die das vielschichtige und komplizierte menschliche Befinden auszudrücken kann. Licht- und Schattenspiele in dem verarbeiteten Material verleihen den Skulpturen zusätzlich etwas Lebendiges und Sinnliches.

Eine weitere Charakteristik Bremers ist der Guss des Modells in Bronze. Ihr Ziel ist die Erkenntnis, die allein durch die Kunst gewonnen werden kann, zum Ausdruck zu bringen. Betrachter und Skulptur sollen in Verbindung treten, damit der Betrachter nicht nur in die dargebotene Welt sondern auch in seine eigene Innenwelt Einblick erhält.

Ausgangspunkt und Zielsetzung ihrer Kunst ist die Darstellung von Mensch und Natur. Bekannte Skulpturen sind vor allem: Versonnen, Aphrodite V, Befreit, David und Goliath, Sirene, Das Gespräch, Gegen den Wind und (Los)Gelöst, Hüter und Verborgene Träume. Auch Zeichnungen in Kohle, Graphit und Pastell, in denen sie die Ideen ihrer Skulpturen bearbeitet, gehören zu ihren Werken.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Eule

Einzelausstellungen:

  • 1990 Schloss Herten
  • 1993 Galerie Böhm, Köln
  • 1994 Volksbank, Dortmund
  • 2000 Art- Galerie Fürnsal, Freudenstadt
  • 2001 Galerie van Remmen/ Galerie Klose Essen
  • 2002 K & K Galerie, Freudenstadt
  • 2004 Kunst Kultur- Kreis Damme
  • 2006 Galerie artFabrik, Wuppertal
  • 2007 Galerie „Kunstwerk“, Heimbach/ Eifel
  • 2010 Museum Schloss Burg, Solingen/ Apostel Kirche, Velbert
  • 2012 Galerie Kunstwerk, Heimbach
    Figurine

Weitere Ausstellungen:

  • 1989 Bochumer Kunstbörse, Galerie „ t’Kapelleke“, Antwerpen, Belgien
  • 1995-98 „art multiple“ Düsseldorf
  • 2003 Galerie Klose „IMPULSE“ Kunstmarkt Osnabrück
  • 2004 Galerie Klose, Essen
  • 2005 Galerie Klose, Essen/ Galerie Kreutziger, Worpswede
  • 2006 Galerie Weißes Haus, Wuppertal
  • 2008 Galerie Weißes Haus, Wuppertal
  • 2009 Bürgerhaus, Kulturamt Leichlingen
  • 2010 Galerie Klose, Essen
  • 2011 Weibsbilder Galerie Klose, Essen

Preise und Skulpturausstellungen[Bearbeiten]

  • 1993 Gestaltung Kulturpreis „EUROPA 1993“, Kultur Forum Europa, Nörvenich
  • 1997/ 98 Skulptur im öffentlichen Raum „Spaziergang“, Bronze, Höhe 160 cm
  • 1998 Skulptur im öffentlichen Raum „Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“, Bronze, Höhe 300 cm, Stadt Langenfeld, Rheinland
  • 1999 Preis de Nancy, XIV. Salon International de Peinture et Sculpture de Vittel, Frankreich, Preis der Stadt Vittel, XVII. Salon International de Peinture et Sculpture de Vittel, Frankreich.
  • 2006 Förderpreis 2006 der Enno und Christa Springmann-Stiftung, Wuppertal
  • 2011 Förderpreis 2011 „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“ aus der Stiftung der Bildhauerin Marianne Ingenwerth, Essen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christa Bremer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.