Chevikar Ibrahim

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Prinzessin Shuvekar

Chevikar Ibrahim (* 25. Oktober 1876 in Konstantinopel; † 17. Februar 1947) leitete 1944 den Mabarra eine caritative Organisation in Ägypten

Leben[Bearbeiten]

Chevikar Ibrahim war eine Cousine und von 1896 bis 1898 auch die erste Ehefrau von Prinz Ahmed Fouad, dem späteren Fu’ad I.

Pinzessin Chevikar und Prinz Ahmed Fouad, ihr gemeinsamer Großvater war Ibrahim Pascha.

1896 wurde ein gemeinsamer Sohn geboren, der in seiner Kindheit starb. 1897 wurde eine gemeinsame Tochter, Princess Lutfiyya Yusri geboren und Chevikar kehrte nach Konstantinopel zu ihren Eltern zurück. Fu’ad I. setzte ihre Rückkehr durch. Chevikars älterer Bruder Prince Sayf Mohammad Wahid el Din, suchte Fu’ad I. am 7. Mai 1898 im Ruheraum des Khedival Club auf und gab mehrere Schüsse auf ihn ab. Ärzte entfernten Fu’ad I. auf dem Fußboden ein Projektil aus den Rippen, ein Projektil aus dem Schenkel und beließen ein Projektil in der Nähe der Arteria carotis communis, das zeit Lebens zum Sprachfehler eines spastischem Bellens führte. Fu’ad I. ließ sich scheiden. Prince Sayf al-Din wurde vor ein Strafgericht gestellt und verbrachte 20 Jahre im, von Samuel Newington 1792 eröffneten, Ticehurst House.[1]

Chevikar kehrte 1936 als Erbin nach Ägypten zurück, betätigte sich philantrophisch: gründete Schulen, Hospitäler caritative Häuser.

Im Januar 1944 brach in Oberägypten Malaria aus. Pincess Cevikar leitete zu dieser Zeit die Mabarra Muhammad Ali (Mabarra), eine nach ihrem Urgroßvater Muhammad Ali Pascha benannte caritative Organisation, und kündigte ein Hilfprogramm an. Ihr damaliger Ehemann Ilhami Husayn Pasha war Vorsitzender des Mabarra.

Princess Chevikar lud französische Philosophen wie Jean Cocteau nach Alexandria und Kairo und hielt im La Maison de Francais in der Saad Zaghloul Street Vorlesungen.[2] [3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cynthia Nelson, Doria Shafik Egyptian Feminist : A Woman apart, S. 22, S. 292
  2. [1]
  3. Le Mondain Egyptien, 1941
  4. Nancy Elizabeth Gallagher, Egypt's Other Wars: Epidemics and the Politics of Public Health S. 44
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