Carl Cleinow

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Carl Cleinow (* 30. Mai 1887 in Lubin; † 2. Juni 1918 in Crécy, Frankreich) war ein deutscher Jagdflieger und Offizier im Ersten Weltkrieg.

Leben und Kriegsdienst[Bearbeiten]

Carl Cleinow wurde im niederschlesischen Lubin geboren. Nach dem schulischen Abschluss ging er zu Wehrausbildungen in das Kürassier-Regiment Herzog Friedrich Eugen von Württemberg [1] der Garnison Riesenburg (heute Prabuty). Anschließend studierte er an der Göttinger Universität. Dort wurde er Mitglied der Burschenschaft Brunsviga Göttingen. Im Wintersemester 1909/10 wechselte er nach Heidelberg, wo er als Unterstützungsbursche der Vineta bei der Umwandlung von einer schwarzen Verbindung in eine farbentragenden Burschenschaft half.

Im Ersten Weltkrieg wurde er nach der Beförderung zum Leutnant der Reserve in der Luftwaffeneinheit „Schlasta 1“ zum Staffelführer ernannt. Bei dem Einsatz einer Landoffensive über der französischen Gemeinde Crécy-en-Ponthieu wurde er abgeschossen und fiel [2]. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof in Sissonne (Frankreich) begraben.

Als Führer der Schlachtstaffel 1, welche sich aus der Kampfstaffel 13 bildete [3], konnten ihm keine Abschüsse feindlicher Flugzeuge bestätigt werden.

Trivia[Bearbeiten]

Er war Namenspatron für die Umbennung der Burschenschaft Vineta, die sich auf Grund des Verbotes von Studentenverbindungen in eine Kameradschaft umwandeln musste.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]