CO2-Steuer (Frankreich)

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Die CO2-Steuer in Frankreich ist eine Steuer, die ursprünglich zum 1. Januar 2010 in Kraft treten sollte.

In der ursprünglichen Planung waren von der Steuer jedoch weniger als 50 Prozent der Emissionsquellen betroffen. Pro Tonne Kohlendioxid-Ausstoß sollten vom Verursacher 17 Euro Steuer bezahlt werden. Die Preise für Heizöl, Diesel und Sprit sollten um vier bis 4,5 Cent pro Liter steigen. Im Gegenzug sollte die Einkommensteuer gesenkt werden und sogenannte grüne Schecks als Rückzahlung für Erwerbslose ausgegeben werden.

Kurz vor Inkrafttreten stoppte das französische Verfassungsgericht die Einführung. Als Begründung nannte das Gericht, dass es zu viele Ausnahmeregelungen geben würde. Geplant waren Staatseinnahmen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.

Bewertung durch die französischen Parteien[Bearbeiten]

Die Sozialisten und die Grünen sehen die CO2-Steuer als Fehler, da diese klimapolitisch unwirksam sei.

Quellen[Bearbeiten]

Sprachversionen[Bearbeiten]

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