Brigitte Bühler

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Brigitte Bühler (* 1. November 1956 in Köln) ist eine deutsche Ethnologin.

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Leben[Bearbeiten]

Brigitte Bühler wuchs in Aachen auf und besuchte dort bis 1976 das Private St. Ursula Gymnasium.

Nach dem Abitur studierte sie Ethnologie, Soziologie, Altamerikanistik und Erziehungswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im Fach Ethnologie wurde Bühler promoviert.

Später lebte sie mit ihrem Mann Peter Probst und ihren 2 Kindern in Berlin, wo sie für das Zentrum Moderner Orient Feldforschungen in Kamerun und Malawi (Deutungen lokaler Identität im Spannungsverhältnis von nationalen Konflikten und transnationalen Verflechtungen) durchführte.

Danach zog sie nach Bayreuth und arbeitete als wissenschaftliche Koordinatorin eines Sonderforschungsbereichs, der sich mit Afrika im globalen Kontext beschäftigte, an der Universität Bayreuth. Dort war sie Editor-in-Chief des Newsletter of African Studies at Bayreuth University und Wissenschaftliche Koordinatorin der Bayreuth African Studies Working Papers.

Sie lebt seit 2005 in Boston, wo ihr Ehemann African Art und Anthropology an der Tufts University lehrt, und arbeitet dort als freischaffende Autorin sowie Dozentin für deutsche Sprache und Literatur am Goethe-Institut. Zu ihrer Tätigkeit gehören z.B. Vorträge für die Massachusetts Foreign Language Association.[1]

Publikationen[Bearbeiten]

  • Patterns of Control on Medicine, Politics, and Social Change among the Wimbum, Cameroon Grassfields. In: Anthropos, Bd. 85, H. 4./6., 1990, S. 447-454 (m. Peter Probst)
  • Mündliche Überlieferungen: Geschichte und Geschichten der Wiya im Grasland von Kamerun. Verlag Das Arabische Buch, 1998. ISBN 978-3-860-93198-1
  • Geschlecht und Genre: eine vergleichende Untersuchung zur Produktion von Lokalität bei den Yao in Malawi und den Wimbum in Kamerun. Bericht zum Teilprojekt 1, ZMO 2000[2]
  • „All Pipol Komot Fo Kimi, All.“ Interfaces and Dynamics Between Local and Administrative Histories Among the Wiya (Cameroon); in: Axel Harneit-Sievers (ed.): A Place in the World. New Local Historiographies from Africa and South-Asia; Leiden, Boston, Köln: Brill, 2002 (pp.135-158)
  • Tod in Bayreuth. Emons, 2011. ISBN 978-3-897-05792-0
  • Dr. Katzenbergers Ende. In: Felicitas Igel (Hrsg.): Tatort Franken No. 3. 20 neue Kriminalgeschichten. Cadolzburg: Ars Vivendi, 2012

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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