Biomedizin Universität Fribourg (CH)

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Biomedizinische Wissenschaften werden an der Univerität Fribourg (Schweiz) seit dem Herbstsemester 2006 angeboten. Das Studium wird bilignue gehalten (Französisch und Deutsch) was auch im Bachelor-Diplom dementsprechend vermerkt wird. Im Rahmen von BeFri arbeitet die Universität Fribourg mit der Universität Bern zusammen, an welcher (in der medizinischen Fakultät) der Master-Studiengang angeboten wird. Der Studiengang untersteht (noch) nicht dem Numerus Clausus.

Aufbau des Studiums:

1tes Studienjahr Im ersten Studienjahr werden naturwissenschaftliche Grundkentnisse vermittelt. Die jeweiligen Fächer (Mathmatik, Chemie, Organische Chemie, Biochemie, Physik, Biologie und Medizin) werden dabei jeweils mit den Studenten der jeweiligen Studienrichtingen gehalten. Dies bedeutet für den Studenten eine grosse Belatung, da er z.B. in Mathematik (Analysis I und II) mit den Mathematikern und gleichzeitig in Chemie mit den Chemikern mithalten muss. Spezifisch fürs Medizin werden Grundkentnisse der Systeme (sog. INTROSYS) sowie histologische Standpunkte vermittelt. Besonders im 2ten Semester des ersten Jahres kommen neurologische und embryologische Aspekte dazu. Der Student wird zudem in den verschieden Fächern testatpflichtige Praktika/Laborarbeiten besuchen. Das erste Jahr wird mit 60 ECTS abgschlossen. Die Wochenpläne gestalten sich (aufgrund blockatiger Kurse in Medizin) unterschiedlich, entsprechen aber einer Wochenbelastung von etwas über 30 Lektionen. In extremen Wochen können die Wochenlektionen jedoch die 40-Lektionen-Marke erreichen (selten).

2tes Studienjahr Im zweiten Studienjahr fallen viele porpädeutische Wissenschaften weg. Das Studium konzertiert sich zu rund 70% auf Medizin, 20% Biochemie und 10% Molekularbiologie. Wiederum finden die Vorlesungen mit den jeweiligen Studierenden der Biologie, Medizin bzw. Biochemie statt. Vorallem im Medizin hat dies die konsequenz, dass Studierende der Biomedizinischen WIssenschaften oft mit Anatomie konfrotiert werden, die sie selbst aufschaffen müssen. Zu diesem Zwech werden rund monatlich Anatomie-Demonstrationen durchgeführt, wo der BMS-Student an der Leiche im Präpariersaal die Anatomie vermittelt bekommt. Es werden im 2ten Jahr verscheidene Themen der Genregulation (Moelk.Bio), Stoffwechsel (BC), Kreislauf, Herz, Lunge, Niere, Genitalsystem, Anatomie, Neurologie und endokrine Systeme (Medizin) behandelt. Ähnlich wie im ersten Jahr ist die durchschnittliche Belastung bei 30 Lektionen, schwankt jedoch enorm.

3tes Studienjahr Im dritten Studienjahr werden die Biomediziner mehrheitlich von den Medizinern getrennt und bearbeiten forschungsspezifische Teilgebiete aus Neuroplogie, Tumorbiologie, Virologie etc. Sehr forschungsorientiert zeigt sich hierbei auch die Praktische Arbeit. Nicht nur in der Bachelor-Arbeit werden Praktikas mit bezug auf ansässige Forschungsgruppen durchgeführt. Im allgemeinen gestaltet sich das Studium im 3ten Jahr (endlich) Biomedizin-spezifisch. Die Belastung gestaltet sich von daher anders, dass sehr viel mehr praktische Arbeit auf den Studenten zu kommt. Ausserdem werden viel mehr Fächer einzeln geprüft, was zwar die Prüfungsanzahl erhöht, den Umfang derjenigen jedoch erniedrigt.

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