Bernhard von Sachsen-Meiningen (1901–1984)

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bernhard Friedrich Julius Heinrich von Sachsen-Meiningen (* 30. Juni 1901 in Köln; † 4. Oktober 1984 in Bad Krozingen) war Prinz von Sachsen-Meiningen und als Bernhard IV. Chef des Hauses Sachsen-Meiningen.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Bernhard war der dritte Sohn von Prinz Friedrich von Sachsen-Meiningen (1861–1914) und der Adelheid von Lippe-Biesterfeld, Tochter des Ernst zur Lippe-Biesterfeld. Nach dem Tod seines älteren Bruders Prinz Georg (* 1892) im Jahr 1946 und des Thronverzichts dessen Sohns Prinz Friedrich Alfred (Mönch) wurde Bernhard Chef des Hauses von Sachsen-Meiningen. Er führte den nominellen Titel eines Herzogs von Sachsen-Meiningen (Bernhard IV.). Prinz Bernhard und seine erste Frau wurden 1933 beschuldigt in Österreich an einer Verschwörung gegen den Nationalsozialismus teilgenommen zu haben. Sie wurden zu einer sechswöchigen Gefängnisstrafe verurteilt und unter Hausarrest gesetzt. Nach dem Kriegsende lebte sie eine geraume Zeit in Österreich.

Familie und Nachkommen[Bearbeiten]

Erste Ehe[Bearbeiten]

Bernhard heiratete in erster, nicht hausgesetzmäßiger, Ehe am 25. April 1931 Margot Grössler (1911–1998) aus Breslau, die Ehe wurde am 10. Juni 1947 geschieden. Aus dieser Ehe gingen folgende Kinder hervor:

1. Feodora Adelheid (* 27. Mai 1932) ∞ Burkhard Kippenberg[1] (* 8. April 1927), Sohn: Walter Kippling (* 1968)

2. Friedrich-Ernst Georg Bernhard von Sachsen-Meiningen (* 21. Januar 1935; † 13. Juli 2004), Herzog zu Sachsen. Er heiratete am 3. März 1962 Ehrengard von Massow (* 25. Oktober 1933), die Ehe wurde 1973 geschieden. Seine zweite Ehe schloss er am 12. Juni 1977 mit Beatrice von Sachsen-Coburg und Gotha (*1951), Tochter des Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha (1918–1996) und der Denyse von Muralt (* 1923), Kinder: Marie Alexandra (*1978) und Constantin (* 1980)

Zweite Ehe[Bearbeiten]

Die zweite, hausgesetzmäßige, Ehe Bernhards war die mit Freiin Vera Schäffer von Bernstein[2] (1914–1994). Die Ehe wurde am 11. August 1948 geschlossen, die Nachkommen sind mit den vollen familiären Rechten auf die Nachfolge des Hauses Sachsen-Meiningen ausgestattet.

1.Prinzessin Eleonore Adelaide von Sachsen-Meiningen (* 9. November 1950 in Ziegenberg bei Bad Neuheim), verheiratet mit Peter Eric Rosden (*10. Januar 1947 in Washington)

2.Erbprinz Friedrich Konrad von Sachsen-Meiningen[3](* 14. April 1952 in Ziegenberg bei Bad Neuheim), nach dem Tod seines Vaters (1984) nomineller Chef des Hauses Sachsen-Meiningen

3.Prinzessin Almut von Sachsen-Meiningen (* 25. September 1959 in Butzbach), verheiratet mit Eberhard von Braunschweig[4](* 5. März 1954 in Coburg), Kinder: Marie Cecile (* 1994), Julius-Alexander von Braunschweig (* 1996)

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Philipi, Die Wettiner in Sachsen und Thüringen, C.A. Starke, Limburg an der Lahn, 1989, ISBN 3-7980-0691-1

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


  Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.