Bernhard Ailinger

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Bernhard Ailinger (* 20. Jahrhundert) ist ein deutscher Maler. Ein Großteil seiner expressiven Bilder zeigt figurative Elemente, die aus gestischen Malspuren entstehen.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Ailinger wurde als Sohn eines ägyptischen Arztes und einer deutschen Mutter geboren und wuchs in Donaueschingen auf.

Er lernte zunächst im großväterlichen Bildhauer- und Steinmetzbetrieb. Nach einer abgeschlossenen Maurerlehre studierte er von 1984 bis 1988 Architektur in Berlin zum Diplom und parallel Kunst bei Prof. Hans-Joachim Burgert. Während seiner beruflichen Tätigkeit als Architekt ließ ihn die Malerei nie los. Ailinger nahm sich Zeit bis er sein Werk der Öffentlichkeit präsentierte. Bereits nach den ersten Ausstellungen in Berlin, hat sich eine kleine Sammlergemeinde gebildet. Ailinger lebt und arbeitet in Berlin und Potsdam.

Werk[Bearbeiten]

Charakteristisch für die Werke Ailingers ist die gezielt inszenierte Formlosigkeit der Figuren sowie der schwungvolle und spontan-gestische Pinselstrich. Ailingers Sujet ist der Mensch. Auf großformatigen Leinwänden formieren sich Figuren in Beziehung zu sich selbst und zum anderen. Körper, bisweilen gesichtslos, zitieren die Dependenz der Protagonisten. Elementare Themen wie Angst und Sexualität sind stilistisch angedeutet. Die expressiven Bilder leben von einer durchschimmernd leichten Farbigkeit und sind oftmals mit zeichnerischen Elementen durchsetzt.

Wichtige Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 2009 Einzelausstellung Projektraum Alexandrienstraße, Berlin
  • 2009 Ausstellung, „Schweine und andere Menschen“ Projektraum Alexandrienstraße, Berlin, mit Karoline Köppel
  • 2010 Ausstellung „GCR7“Projektraum Budesallee, Berlin
  • 2011 Einzelausstellung Galerie Whiteconcepts by Nicole Loeser, Brunnenstraße, Berlin
  • 2011 Messebeteiligung Munich Contempo, Galerie Manfred Giesler, Berlin
  • 2012 Messebeteiligung art Karlsruhe, RAR Galerie, Berlin[1]
  • 2012 Einzelausstellung, RAR Galerie, Berlin

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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