Benjamin Nolte

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Benjamin Dominik Nolte (* 1981) ist ein deutscher Politiker der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland. Er war bis zu seinem Rücktritt 2014 stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative für Deutschland, der Jugendorganisation der AfD.

Benjamin Nolte war Mitglied der Burschenschaft Libertas Brünn zu Aachen. Er war aktiv in der Deutschen Burschenschaft und DB-Obmann für Politik und Kultur. Aufgrund eines Eklats beim Burschenschaftstag 2009, bei dem er rassitische Anspielungen auf einen nicht anwesenden schwarzen Burschenschaftler aus Köln machte, wurde DB intern gegen ihn ermittelt. Er trat daraufhin von seinem Obmanns-Posten zurück und verließ seine Aachener Verbindung.

Auf dem zweiten Bundeskongress der Jungen Alternative (JA) ließ sich Nolte 2014 zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden wählen. Während seiner Amtszeit war er für die Mitgliederbetreuung und für den Aufbau der JA-Akademie zuständig. Nolte trat in die Münchener Burschenschaft Danubia ein. Die Burschenschaft wird vom bayerischen Verfassungsschutz als „rechtsextremistisch“ eingeschätzt und ist in der DB umstritten.[1]

Kurz nach seiner Wahl trat er wenig später Ende März 2014 wieder vom stellvertretenden Vorsitz der JA zurück,[2] nachdem sein Status als Alter Herr in der Burschenschaft Danubia München bekannt wurde.

Benjamin Nolte ist heute als bayerischen Sprecher der rechtsnationalen „Patriotischen Plattform“ in der AfD aktiv. Er meldete sich auch als Unterstützer der „Erfurter Resolution“ in der Parteipolitik zurück.[3] Er wird von heise.de zitiert mit der Aussage, er wolle die AfD zu einer "neuen, zu einer anderen Volkspartei" machen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. taz: Burschi in der Nachwuchs-AfD. Bananen-Nolte macht Karriere, gesichtet am 15. Januar 2016 [1]
  2. Die Zeit: Die rechten Burschen bei der AfD , gesichtet am 15. Januar 2016 [2]
  3. heise.de, gesichtet am 15. Januar 2016 [3]
  4. Originalzitat, abgerufen am 15. Januar 2016 [4]
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