Bekanntheitsgrad

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Der Bekanntheitsgrad wird in der Regel auf Basis von Marktforschungsdaten (Primärerhebung) in klar abgegrenzten geographischen Bereichen mit Hilfe einer Stichprobe anhand des Stichprobenumfangs ermittelt.

Er sagt aus wie viele Personen das Unternehmen, die Marke oder das Produkt kennen. Dabei wird unterschieden zwischen gestütztem und spontanen Bekanntheitsgrad. Wird beispielsweise die Frage „Kennen Sie die Marke X?“ mit „ja“ beantwortet, so ist die Marke für den Antwortenden durch die Frage „gestützt“ bekannt. Wird hingegen die Frage „Welche Marken aus dem Bereich Y kennen Sie?“ beantwortet mit „Die Marke X“, so ist sie dem Antwortenden sogar „spontan“ bekannt, da die Frage selbst nicht die Marke zitiert. Zusätzlich gibt es die „Top-of-Mind“ Bekanntheit. Dies ist die erst Antwort auf die spontane (ungestütze) Frage und zeigt, welche Marke (oder welches Unternehmen) am stärksten im Bewusstsein der Verbraucher verankert ist. Allerdings sagt der Bekanntheitsgrad nichts über die Persuasion (Überzeugungskraft) der Marke, des Unternehmens oder des Produkts aus. Die spontane Bekanntheit oder insbesondere die „Top-of-Mind“-Bekanntheit ist ein starker Indikator über die Aktualität, Werbeerinnerung und Verwendung der Marke.

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