Bayerischer Pétanque Verband

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Bayerischer Pétanque-Verband e.V.
Gründungsdatum/-jahr 20. Februar 1988
Gründungsort Schwaig bei Nürnberg
Präsident Sebastian Lechner
Vereine (ca.) 66 Vereine (Juli 2018)
Verbandssitz Nürnberg
Homepage Bayerischer Pétanque Verband

Der Bayerische Pétanque Verband (BPV) ist der bayerische Dachverband für Pétanque. Er ist dem Deutschen Pétanque-Verband (DPV) angeschlossen. Im BPV sind (Stand Juli 2018) 66 bayerische Vereine organisiert.

Turniere[Bearbeiten]

Der BPV richtet alljährlich Bayerische Meisterschaften in den Formationen

  • Tête-à-tête (ein Spieler gegen einen Spieler)
  • Doublette (zwei gegen zwei)
  • Doublette mixte (eine Frau/ein Mann gegen eine Frau/ein Mann) und
  • Triplette (drei gegen drei)
  • Triplette Damen (seit 2015)

aus.

Aktuelle Meister, Stand 20. August 2018[1]
Disziplin Meister Jahr
Doublette Michael Gerstmeyr - Oliver Kreuzer 2018
Triplette Luzia Beil - Paul Möslein - Christoph Probst 2018
Doublette Jugend/Erwachsene Filp Dudaric - Marko Dudaric 2018
Doublette Mixte Dominique Probst – Vinvent Probst 2018
Tête-à-tête Hans Groß 2018

Zudem müssen seit Mitte der 1990er-Jahre Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden, um Letztere terminlich an einem Wochenende bestreiten zu können.

Mannschaftswettbewerbe[Bearbeiten]

Ligen[Bearbeiten]

1993 entstanden kleinere, regionale Ligen, die 1995 den ersten bayerischen Vereinsmeister ausspielten. Seit 1997[2] existiert mit der Bayernliga die höchste bayerische Spielklasse. Darunter gab es fünf Regionalligen (untergeordnet je nach Mannschaftsanzahl Bezirks- und Kreisligen):

  • Unterfranken
  • Mittel- und Oberfranken
  • Ostbayern (Niederbayern und Oberpfalz)
  • Südbayern (Oberbayern und Schwaben)

Der Bayernligameister qualifizierte sich für die Deutsche Vereinsmeisterschaft. Aufgrund der 2007 eingeführten "Deutschen Pétanque-Bundesliga“ spielt der Meister an einer Relegation um den Aufstieg in die Pétanque-Bundesliga. In der ersten Saison 2007 spielte der PCNC Nürnberg in der Bundesliga[3][4] mit, musste aber gleich in dieser Saison absteigen. 2010 gelang der 1. Münchner Kugelwurfunion der Aufstieg[5] in die Bundesliga, wo sie 2011 gleich Deutscher Mannschaftsmeister wurde [6]. 2012 erreichte München den 2. Platz[7], was die Mannschaft 2015 wiederholen konnte [8].

Durch den Rückzug der TSG Lützelsachsen für die Saison 2012 stieg nachträglich die 1.Mannschaft der „Schweinfurter Kugelleger“ als Viertplatzierter der Relegation 2011[9] in die Bundesliga auf. 2012 musste die Schweinfurter Mannschaft wieder absteigen[10].


2016 schaffte der BC Ratisbonne Regensburg als viertes bayerisches Team den Aufstieg in die Bundesliga [11].


Aufgrund einer Liganeuordnung aus dem Jahre 2013 gibt es ab der Saison 2014 unterhalb der Bayernliga folgende Spielklassen[12]:

Bayernliga
Landesliga Nord
Ober-, Mittel-, Unterfranken
Landesliga Süd
Oberpfalz, Nieder-, Oberbayern, Schwaben
BOL Mittel-/Oberfranken BOL Unterfranken BOL Ostbayern BOL Südbayern
BL Mittel-/Oberfranken BL Unterfranken BL Ostbayern BL Südbayern
KL Unterfranken KL Südbayern West/Ost

BOL = Bezirksoberliga, BL = Bezirksliga, KL = Kreisliga

Die beiden Tabellenletzten der Bayernliga steigen in die jeweilige Landesliga ab. Die beiden Landesligameister steigen in die Bayernliga auf. Die Meister der jeweiligen Bezirksoberligen spielen eine Relegation gegen den Vorletzten der jeweiligen Landesliga.

Bayernligameister[13] Stand: 09. August 2018
Meister Anzahl Titel Jahre
PCNC Nürnberg 7 1997 - 1999 - 2003 - 2004 - 2005 - 2006 - 2017
Münchner KWU 7 [14] 1996 - 1998 - 2000 - 2008 - 2009 - 2010 - 2018 [15]
BC Ratisbonne Regensburg 4 2012 - 2013 - 2015 - 2016
Schweinfurter Kugelleger 2 2007 - 2011
BC Mechenhard 1 2014
BC Augsburg 1 2002
1. BCP Aschaffenburg 1 2001

Regensburg schaffte 2012 als 1. Mannschaft, die bayerische Ligameisterschaft ungeschlagen zu erreichen. Erste Meister der neu eingeführten Landesligen wurden BF LiM Fürth in der Gruppe Nord und der PC Furth im Wald in der Gruppe Süd[16].

Pokal[Bearbeiten]

Anfang 2010 wurde auch ein Mannschaftspokalwettbewerb eingeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine des BPV, welche egal wie viele Mannschaften für den Wettbewerb anmelden dürfen. Gespielt wird im Modus der Pétanque-Bundesliga, allerdings ohne die Mixte-Regel.

Erster Pokalsieger wurde 2010 die 1. Mannschaft der Münchner Kugelwurfunion[17]. 2011 gewann die 2. Mannschaft der Münchner KWU gegen die 1. Mannschaft[18]. 2012 gewann der BC Mechenhard [19]. Die 1. Mannschaft der Münchner KWU gewann 2013 gegen den PCNC Nürnberg [20].

BPV-Pokalsieger[21] Stand: 01. September 2018
Pokalsieger Anzahl Titel Jahre
KWU München 6 2010 - 2011 - 2013 - 2014 - 2015 - 2017
BC Mechenhard 1 2012
BC Augsburg 1 2016
BC Lindenberg 1 2018


Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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