BaTB

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Die Abkürzung steht für den Bundesverband ausgebildeter Trainer und Berater. Dieser vertritt die Interessen von Beratern, Coaches und Trainern, kümmert sich um Qualitäts-Standards bei der Fort- und Weiterbildung in Unternehmen sowie bei Seminaren und Unterstützungs-Angeboten zur persönlichen Weiterentwicklung. Außerdem entwickelt, standardisiert und zertifiziert der BaTB innovative Bildungs- und Coaching-Angebote.

Der BaTB wurde als eingetragener Verein im Jahr 2000 in Ottobrunn bei München gegründet, hat zurzeit knapp 300 Mitglieder aus ganz Deutschland und ist zudem auch als Verein und Fachverband beim Deutschen Bundestag registriert. Wer Mitglied im BaTB werden will, muss eine anerkannte Trainer- und Beraterausbildung absolviert haben oder die Kompetenz zur Weitergabe von Wissen und Verhaltensweisen nachweisen können, etwa über ein anerkanntes Diplom und andere Zeugnisse. Weitere Zugangsvoraussetzung ist die Einhaltung des Ehrenkodexes, den der Verband sich und seinen Mitgliedern vorgibt.

Der BaTB ist seinerseits Mitglied im Dachverband der Weiterbildungsorganisationen Deutschlands (DVWO), dem Interessensverband für Weiterbildende und Ausbildungs-Organisationen.

Aufgaben des BaTB[Bearbeiten]

Trainer, Berater, Coach sind in Deutschland freie Berufe. Jeder kann diese Bezeichnungen für seine berufliche Aktivitäten verwenden und sich anderen als Coach, Trainer oder Berater in Berufs- oder Lebensfragen anbieten. Die Eignung sowie die Qualität der Beratung oder der Trainings werden bisher nicht überprüft. Wer sich beruflich oder persönlich weiter entwickeln will, muss sich aber darauf verlassen können, dass der gewählte Berater, Trainer oder Coach nicht nur das entscheidende Fachwissen, sondern auch praktische Erfahrungen im Vermitteln von Wissen und beim pragmatischen Hinterfragen von Verhaltensweisen mitbringt. Anerkannte Zertifikate oder ein Diplom, das nach einer schriftlichen und praktischen Prüfung vergeben wird, bieten bei der Auswahl Sicherheit. Daher standardisiert und zertifiziert der BaTB Ausbildungsprogramme für Berater und Trainer. Er führt diese Lehrgänge zwar nicht selbst durch, sorgt aber mit Vorgaben zu Lehrinhalten, Lehrplänen und Prüfungsanforderungen für klare und bundeseinheitliche Bewertungskriterien der Absolventen. So müssen sich die von ihm anerkannten Trainer und Berater mindestens 200 Stunden mit Fachinhalten wie Kommunikation, Verkauf, Management sowie pädagogischen Fragen auseinandersetzen, dabei auch praktische Trainings- und Beratungsansätze üben und sich von anerkannten Stellen prüfen lassen.

Bisher hat der BaTB Lehrgänge für folgende Zusatz-Ausbildungen zertifiziert:

  • Trainer und Berater
  • Business-Coaches
  • Psychologischer Berater
  • Health Business Consultant
  • Ergonomie-Berater
  • Service-Berater
  • Verkäufer, Verkaufsleiter, Vertriebsleiter
  • Unternehmer-Ausbildung und -Coaching

Neben der Zertifizierun der Ausbildung gibt der BaTB seinen Mitgliedern einen Ehrenkode bei der Vermarktung ihrer Bildungs- und Trainingsleistungen vor und unterstützt sie zudem bei der Ausübung ihrer Berater-Tätigkeiten. Präsidium, Wissenschaftlicher Rat und Mitglieder sammeln die wichtigsten Trends auf dem Berater- und Trainingsmarkt und geben dieses Wissen an die Mitglieder weiter. Der BaTB bietet regelmäßig Weiterbildungs-Veranstaltungen an und informiert über die Verbands-Zeitschrift „Spitzenkompetenz“ über Neues aus der Bildungs-Branche. Der Berufsverband fördert zudem die Vernetzung seiner Mitglieder, die sich einmal im Jahr, meist im Herbst, auf der Jahresversammlung treffen. Während dieser Veranstaltung verleiht der BaTB außerdem fünf Preise für innovative und vorbildliche Trainings- und Beratungskonzepte oder Coaching-Programme.

Ehrenkodex des BaTB[Bearbeiten]

Wer sich beruflich oder persönlich weiter entwickeln will und dazu die Hilfe eines Beraters, Trainer oder Coaches in Anspruch nimmt, sollte sich auf verbürgte Lernmethoden verlassen können. Neben den Qualitätsstandards, die der BaTB für die Ausbildung von Trainern und Beratern entwickelt, setzt er außerdem auf einen Ehrenkodex. Mitglieder müssen sich verpflichten, die acht Regeln zum Umgang mit Kunden einzuhalten. Sie bilden auch die Basis für das Miteinander im Verband. Die acht Regeln des Ehrenkodexes lauten:

  • Fairness, Loyalität und Partnerschaft ist die Basis unseres Verhaltens gegenüber Auftraggebern, Seminarteilnehmern und Verbandsmitgliedern.
  • Wir respektieren die Persönlichkeit eines jeden Einzelnen.
  • Eine offene, ehrliche und faire Kommunikation nach innen und außen ist Grundlage unseres Handelns.
  • Unser Handeln ist geprägt von authentischem Verhalten und Auftreten. Absprachen werden eingehalten.
  • Unsere Mitglieder haben und erhalten einen hohen Qualifizierungsstand und verpflichten sich zur permanenten Weiterbildung.
  • Verschwiegenheit ist eine wesentliche Grundlage unserer Trainer- und Beratertätigkeit.
  • Wir sind religiös und politisch unabhängig und versichern, dass wir keine Sympathisanten, Anhänger oder Mitglieder einer Organisation oder Sekte sind, die den Zielen des BaTB entgegensteht.
  • Auftretende Meinungsverschiedenheiten zwischen Verbandsmitgliedern oder zwischen Trainern und Auftraggebern bzw. Seminarteilnehmern versuchen die Beteiligten im offenen, ehrlichen Gespräch und im gegenseitigen Einverständnis zu klären. Sollte das nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, den Ehrenrat BaTB mit der Bitte um Vermittlung einzuschalten.

Gremien des BaTB[Bearbeiten]

Der Bundesverband ausgebildeter Trainer und Berater gliedert sich in das Präsidium, den Ehrenrat, den Wissenschaftsrat sowie mehrere Fachausschüsse, die sich um Lehr-Inhalte und neue Trends bei der Aus- und Weiterbildung sowie der persönlichen Entwicklung kümmern.

  • Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, zurzeit ist das Dieter A. Sonnenholzer, sowie drei weiteren Präsidiums-Beisitzern. Es wird auf der jährlichen Mitgliederversammlung gewählt.
  • Den Ehrenrat bilden drei weitere Mitglieder. Sie überprüfen die Einhaltung des Ehrenkodexes und moderieren und schlichten, wenn es etwa zum Streit zwischen Verbandsmitgliedern, Kunden und Auftragnehmern kommt. Außerdem sorgt der Ehrenrat für ein vertrauensvolles Miteinander im Verband selbst. Auch der Ehrenrat wird durch die Mitglieder gewählt.
  • Der Wissenschaftliche Rat berät den Bundesverband in allen Fach- und Pädagogikfragen. Er wird zurzeit geleitet von Prof. Dr. phil. Michaela Brohm, die an der Universität Trier dem Institut für Empirische Lehr- und lernforschung und Didaktik vorsteht. Die Wissenschaftlichen Räte werden vom Präsidium und von den Fachausschüssen berufen.

Quellen[Bearbeiten]

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