Arnold Kochan

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Arnold Kochan (* 11. Oktober 1887 in Berlin; † unbekannt) war ein deutscher SA-Führer.

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Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kochan war der Sohn eines Handwerkmeisters. In seiner Jugend besuchte er die Kaiser-Friedrich Schule. Nach dem Erreichen der Obersekundarreife betätigte er sich zwei Jahre lang as Maurer. Anschließend wurde er er an der Baugewerkschule in Frankfurt an der Oder und der Kunstgewerbeschule in Berlin sowie an der Technische Hochschule in Charlottenburg zum Architekten ausgebildet. Zwischendurch tat er Dienst beim Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3, aus dem er als Unteroffizier der Reserve der 6. Kompanie ausschied.

Seit 1911 betätigte Kochan sich als selsbtändiger Architekt in Berlin. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er zum Infanterieregiment Nr. 33 kommandiert mit dem er bis 1917 an der Ostfront zum Einsatz kam, wo er unter anderen die Schlacht bei Gumbinnen miterlebte und an der Schlacht bei Tannenberg und dem Masurischen Winterfeldzug teilnahm. Beim Vormarsch der deutschen Truppen im Jahr 1915 wurde Kochan zum Leutnant der Reserve befördert und zum Landwehrregiment Nr. 3 befördert, mit dem er den Sturm auf Krwo im Jahr 1916 erlebte. Anlässlich seiner Abkommandierung zum Infanterieregiment Nr. 65 wurde er an die Westfront verlegt wo er als Kompanieführer und Grabenoffizier eingesetzt wurde. Während dieser Zeit machte er schwere Kämpfe in Flandern mit, bevor er 1918 zum zweitenmal als Angehöriger des Landsturmbattaillons I/16 an die Ostfront kam, wo er Bezirkskommandant in Oesel West und später stellvertretender Bataillonsführer in Estland wurde. Nach Kriegsende nahm Kochan im Dezember 1918 seinen Abschied aus der Armee als Oberleutnant der Reserve.

Im Jahr 1929 schloss Kochan sich in Berlin-Südende der NSDAP an, in der er zunächst bis August 1930 als Propagandawart und Zellenobmann wirkte. Zu dieser Zeit wurde er Mitglied der Sturmabteilung (SA), des Kampfverbandes der NSDAP, in der er als SA-Mann dem Sturm 3/2 zugeteilt wurde, in dem er Aufgaben als Ausbildungsleiter übernahm. Nach vorübergehender Tätigkeit als Amtswalter und stellvertretender Sektionsführer leitete Kochan ab Januar 1933 die Ausbildung des S<wirklich S und nicht SA>-Sturmbannes I. Bis April 1933 führte er den Sturmbann I/9. Anschließend erhielt er die Ernennung zum Adjutanten der SA-Untergruppe Berlin Nord, die einige Monate später in SA-Brigade 29 umbenannt wurde. Am 20. Oktober 1933 wurde er in dieser Stellung zum Standartenführer befördert.

Am 17. Januar 1934 wurde Kochan mit der Führung der Standarte 19 beauftragt, die er mindestens bis zum Sommer 1934 beibehielt.

Literatur[Bearbeiten]

  • „Der Weg der SA-Führer“, in: Berliner Illustrierte Nachtausgabe vom 28. Mai 1934.


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