Arno Jesse

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Arno Jesse (* 1962 in Bremerhaven) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD). Er ist seit dem 1. August 2013 Bürgermeister der Stadt Brandis im Landkreis Leipzig.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang[Bearbeiten]

Nach dem Abitur in Oldenburg studierte Jesse 1984-1990 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Germanistik und Geschichte. Er schloss das Studium als Diplom-Germanist ab. Ende 1990 ging Jesse nach Leipzig und gründete dort eine Marketing-Agentur. Bis 2013 war er Geschäftsführer der Brandungen GmbH, die insbesondere in den Bereichen Öffentlicher Nahverkehr sowie für öffentliche Auftraggeber Kommunikationsdienstleistungen offeriert. Seit 2002 lebt Jesse in Brandis, östlich von Leipzig. Arno Jesse ist verheiratet mit Jolanthe Jesse; das Ehepaar hat zwei Söhne und eine Tochter.

Politische Tätigkeiten[Bearbeiten]

Jesse trat 2002 in die SPD ein und war von 2010 bis 2013 Vorsitzender des SPD Ortsvereins Brandis-Borsdorf. 2012 kam er als Nachrücker in den Stadtrat der Stadt Brandis und wurde Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion sowie in den Vorstand der SPD Landkreis Leipzig gewählt. 2013 wurde er im ersten Wahlgang mit 64,24 % zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Brandis gewählt.[1] Seine Amtszeit dauert 7 Jahre. Als Bürgermeister ist als Verbandsrat im Abwasserzweckverband (AZV) für die Reinhaltung der Parthe sowie im Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen tätig. Daneben ist er Aufsichtsrat der Muldentalkliniken gGmbH, der Altenheimgesellschaft Muldental gGmbH, der Brandiser Wohnstättengesellschaft mbH und der Beuchaer Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH

Innovationskommune Sachsen[Bearbeiten]

Größter politischer Erfolg ist der Gewinn des Wettbewerbs „Innovationskommune Sachsen“.[2] Aus diesem Projekt heraus setzte die Stadtverwaltung bis Ende 2016 in Zusammenarbeit mit Referat 63 aus dem Sächsischen Staatsministerium des Innern Projekte zur Verwaltungsmodernisierung um. Dazu zählt die Einführung einer Bürger-App, der Anschluss an die Behördennummer 115 als erste kleine Kommune Sachsens sowie die Optimierung der Abläufe in der Stadtverwaltung für Mitarbeiter und Bürger durch die Umsetzung eines konsequenten Prozessmanagements. Im Rahmen des ebenfalls vom Sächsischen Staatsministerium des Innern ins Leben gerufenen „Innovationsnetzwerks“ werden Projektergebnisse und Erkenntnisse der Innovationskommune auf andere sächsische Gemeinden übertragen. Im Juni 2016 belegte das Projekt beim eGovernment-Wettbewerb in der Kategorie „Bestes Kooperationsprojekt 2016“ den 1. Platz.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]