Anton Ott (Lehrer)

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Anton Ott (* 19. Mai 1920; † 30. Juli 2004 in Köthen) war ein deutscher Pädagoge und Philologe.

Anton Ott unterrichtete von 1952 bis 1988 am heutigen Ernst-Abbe-Gymnasium (Eisenach), der zur DDR-Zeit einzigen Erweiterten Oberschule mit altsprachlichem Zweig in Thüringen, auf einzigartige Weise Altgriechisch und Latein und prägte so dauerhaft Generationen von Schülern. Otts Verdienst ist es, dass in Thüringen - wenn auch nur in dieser kleinen Form - die Prinzipien des humanistischen Gymnasiums zwischen 1945 und 1989/90 trotz aller DDR-bedingten Änderungen aufrecht erhalten werden konnte.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Anton Ott erhielt seine humanistische Prägung an einem Jesuitengymnasium bei Karlsbad. 36 Jahre lang wirkte Anton Ott als Lehrer für Latein und Altgriechisch an der Erweiterten Oberschule „Ernst Abbe“ in Eisenach. Für ihn war altsprachlicher Unterricht mehr als die technische Vermittlung fremdsprachiger Fähigkeiten.

In den griechischen und lateinischen Texten ließ Anton Ott die griechisch-römische Antike, ihre Kultur und ihre Ideale lebendig werden und wusste sie seinen Schülern nachhaltig zu vermitteln.

2004 verstarb Anton Ott in Köthen, wo er mit seiner Frau die letzten Lebensjahre verbracht hatte. Zum Trauergottesdienst kamen aus ganz Deutschland zahlreiche ehemalige Schüler vieler Jahrgänge in die St. Agnus Kirche zu Köthen.

Weblinks[Bearbeiten]


Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.