Angela Laich

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Angela Isabella Laich (* 24. März 1963 in Stuttgart) ist eine zeitgenössische Bildhauerin und Meisterschülerin an der Hochschule der Künste Berlin. Sie lebt in Berlin.

Ausbildung[Bearbeiten]

  • 1969 – 1973: Grundschule in Stuttgart – Feuerbach
  • 1973 – 1975: Leibniz-Gymnasium in Stuttgart-Feuerbach
  • 1975 – 1979: Realschule Stuttgart-Feuerbach mit dem Abschluss der Mittleren Reife
  • 1979 – 1981: Besuch der Freien Kunstschule Stuttgart
  • WS 1981: Beginn des Studiums der Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart, Grundstudium bei Prof. Seemann
  • WS 1982: Studium der Steinbildhauerei bei Prof. Alfred Hrdlicka, figürliches Zeichnen bei Prof: Schubert und Bronzeguss bei Herbert Heinzel
  • WS 1986: Guss einer lebensgroßen Figur in Bronze in der hochschuleigenen Gießerei
  • SS 1987: Wechsel an die HdK Berlin, Fortsetzung des Studiums bei Prof. Alfred Hrdlicka
  • Mai 1989: Absolventin der Hochschule der Künste Berlin
  • SS 1989 – SS 1990: Beurlaubt wegen Mutterschaft
  • WS 1990: Beginn des Meisterschülerstudiums
  • Januar 1992: Ernennung zur Meisterschülerin der Hochschule der Künste Berlin

Studienreisen[Bearbeiten]

  • 1983 und 1985: Italien: Toskana und Umbrien
  • 1986, 1989 und 1990: Frankreich: Paris, Provence und Burgund
  • 1988: Nördliche DDR
  • 2000: Südengland: West – Sussex
  • 2001: Finnland
  • 2006 / 07: Südengland: West – Sussex
  • 2009-2010: St. Petersburg, Russland; Turku, Finnland

Praktische Tätigkeiten[Bearbeiten]

  • 1985/86/87: Beteiligung am Symposion Krastal, Kärnten (A)
  • Sommer 1987: Ziselierarbeiten in der Bronzegießerei Kraas, Berlin
  • seit 1994: Projektarbeit mit SchülerInnen im Bereich „Kunst im öffentlichen Raum“ in der Bildhauerwerkstatt der Hector-Peterson-Oberschule, Berlin
  • 1996/97: Arbeitsaufenthalt in der Bildhauerwerkstatt des BBK Berlin
  • 1990/92/94/96: Buchillustrationen
  • 1997-2001: Leitung der Bildhauerwerkstatt an der Hector-Peterson-Oberschule, Berlin
  • 2003-2004: Modelleurin für Modellbaufirma (hist. Gebäude: z.B.: Skulpturen für Schloß Köpenick, Reichstag, Brandenburger Tor einschließlich Quadriga)
  • 2005: Entwurf und Realisation einer Bugzier für „Stralauer Gondel“
  • 2007/08: Werkstattleitung und künstlerische Leitung für Modellbaufirma

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten]

  • 1983: „Künstler für den Frieden“, DGB-Haus Stuttgart
  • 1984: Ausstellung der Bildhauerklasse Hrdlicka in Stuttgart und Mannheim
  • 1985: Landeskunstwochen in Heidenheim
  • 1986: Landeskunstwochen in Tübingen, Arbeit im Garten des Hölderlinturmes
  • 1987: “Plastik Leonberg“
  • 1987: Teilnahme am Wettbewerb „Gedenkstätte Bahnhof Grunewald“, Berlin
  • 1988: „Symposion Krastal“ in der Wiener Sezession
  • 1989: „Freie Berliner Kunstausstellung“
  • 1989: Ausstellung der Absolventen der HdK Berlin an der Hochschule der Künste
  • 1991: „Der Stein / Die Zeichnung“ Arbeiten junger Bildhauer im Skulpturengarten und Stadtmuseum Eppingen / Baden
  • 1992: Ausstellung der Meisterschüler an der HdK Berlin
  • 1992: „Eurydike“, Marmor, als Leihgabe für das Berufs- und Bildungszentrum der ÖTV in Berlin-Wannsee
  • 1992: Sommergalerie Lichtenberg / Mecklenburg
  • 1992: Kleine Galerie, Feldberg / Mecklenburg
  • 1993: „Freie Berliner Kunstausstellung“
  • 1993: „Gekreuzigter“, Zementguss, als Leihgabe in der Gedenkstätte der Justizvollzugsanstalt Brandenburg, einer Gedenkstätte für die Opfer von Gewaltherrschaft
  • 1996: „Mixed Pickles“ , Kunst in der Alten Druckerei, Eppingen
  • 1998 – 2000: Leihgabe der Marmorskulptur „Für Joseph Süß Oppenheimer“ für das Stuttgarter Rathaus
  • 2000: „Künstler des Märkischen Künstlerhofes“ / Brieselang b. Berlin
  • 2001: „Fabeltiere und Dämonen“ Ausstellungsbeteiligung zum Sommerfest des „Märkischen Künstlerhofes“ / Brieselang b. Berlin
  • 2002: „Angela Laich – Plastik / Beate Nowak – Zeichnung“ Gemeinschaftsausstellung im Kulturzentrum „Haus Gartenstraße“ / Nauen
  • 2007: „Terra Erotika“, Märkischer Künstlerhof, Brieselang b. Berlin
  • 2009: „Terra Erotika“, Märkischer Künstlerhof

Werke[Bearbeiten]

  • 1998: Gedenktafel aus Bronze für vier jüdische Lehrer des damaligen Luther-Lyzeums, die von den Nationalsozialisten 1933 ermordet auf dem Schulgelände der Hector-Peterson-Schule in Berlin-Kreuzberg

Weblinks[Bearbeiten]

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