Andrew Denison

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Andrew Denison (2017)

Andrew Blair Denison (* 1962 in Boulder, Colorado) ist ein US-amerikanischer, in Deutschland tätiger Politikwissenschaftler, Kommentator und Publizist.

Leben[Bearbeiten]

Denison erhielt im Jahr 1985 einen Bachelor-Abschluss an der University of Wyoming in International Studies und besuchte anschließend die Universität Hamburg, wo er 1988 ein Studium der Politikwissenschaft als Magister abschloss. 1991 ging er zur Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn und forschte zur Außen- und Sicherheitspolitik der SPD.[1] 1995 wurde Denison an der Johns Hopkins University in European Studies promoviert. Ab 1995/96 arbeitete er für zwei Jahre an der Universität Bonn.[1]

Seit 2001 leitet Denison sein Beratungsunternehmen Transatlantic Networks mit Sitz in Königswinter. Als Kommentator für transatlantische Themen wird er zu Diskussionen im Fernsehen eingeladen. So war er 2013 zu Gast bei Anne Will, Deutschlandfunk, Phoenix, NDR, Maybrit Illner sowie beim Internationalen Frühschoppen.

Bei seinem Auftritt 2014 bei Anne Will vertrat Denison eine konservative US-hegemoniale Sichtweise.[2] Die Außenpolitik der Europäischen Union kritisierte er in einem Beitrag für Cicero.[3] In mehreren Interviews kritisierte er die Präsidentschaft von Donald Trump, der Amerika schade.[4]

Denison ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er lebt in Pleiserhohn, einem Ortsteil von Königswinter.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Andrew Denison – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 USA-Experte Der Amerika-Erklärer, Kölnische Rundschau, 29. Dezember 2016
  2. US-Kraftmeier schockt Gäste bei Anne Will. Online-Ausgabe vom 17. Juli 2014 von Die Welt. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  3. Europa zerfällt und braucht Amerikas Hilfe. Online-Ausgabe vom 6. Februar 2015 von Cicero. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  4. z.B. im ZDF-Morgenmagazin vom 11. Mai 2017 oder im DLF: Wenn dieser Mann nicht lernfähig ist, dann knallt es.
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