Andreas Staufer

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Andreas Staufer (* 5. Juli 1977 in Dachau) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Andreas Staufer stammt aus einer Ärztefamilie. Nach dem Abitur nahm er 1997 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau auf, das er 1999 an der Ludwig-Maximilians-Universität München fortsetzte und 2001 nach acht Semestern mit der ersten juristischen Staatsprüfung abschloss. Nach dem Rechtsreferendariat promovierte Staufer mit einer Arbeit über Leben und Werk von Ludwig Ebermayer,[1] vor allem wegen dessen Engagement im Medizinrecht.[2] Seit dem 17. Februar 2005 ist Staufer als Rechtsanwalt zugelassen.[3] Seit 2010 ist er zudem Fachanwalt für Medizinrecht.[4]

Schwerpunkte seiner juristischen und publizistischen Tätigkeit bilden das Medizinrecht – hier insbesondere Vertragsgestaltung und Heilmittelwerberecht –, das Rettungsdienstrecht und das Recht der Informationstechnologien einschließlich dem Datenschutzrecht.

Staufer engagiert sich regelmäßig in der universitären Ausbildung der Medizinstudenten an der Ludwig-Maximilians-Universität München[5][6] und im Rettungsdienst.[7]

Bibliografie[Bearbeiten]

  • Praxiskauf und Praxisverkauf in: Rudolf Ratzel, Bernd Luxenburger (Hrsg.): ’’Handbuch Medizinrecht’’. 3. Auflage. C. F. Müller, Heidelberg 2015, 2001 S., ISBN 978-3-8114-4561-1
  • mit Daniel Hülsmeyer, Thorsten Kohlmann: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht & Co. für Dummies. Wiley-VCH, Weinheim 2012, 328 S., ISBN 978-3-527-70737-9
  • Qualifizierter Krankentransport und Krankenfahrt in: ARGE RettungsdienstRecht e.V. (Hrsg.): Schnittstellen im Rettungsdienst. Stumpf + Kossendey, Edewecht 2012, 148 S., ISBN 978-3-943174-09-0
  • Ludwig Ebermayer - Leben und Werk des höchsten Anklägers der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit im Medizin- und Strafrecht. Zugleich: Leipzig, Univ., Diss., 2010. Leipziger Juristische Studien, Rechtshistorische Abteilung, Bd. 6.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dissertation: Ludwig Ebermayer - Leben und Werk des höchsten Anklägers der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit im Medizin- und Strafrecht’’. Zugleich: Leipzig, Univ., Diss., 2010. Leipziger Juristische Studien, Rechtshistorische Abteilung, Bd. 6.
  2. Adolf Laufs, Rezension in MedR 2011, 357. DOI: 10.1007/s00350-011-2936-x
  3. Mitteilungen der Rechtsanwaltskammer München II/2005
  4. Mitteilungen der Rechtsanwaltskammer München 01/2011
  5. Webseite von Arzt und Unternehmer, Wahlfach des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Medizinischen Fakultät der LMU München, abgerufen am 5. Juni 2015
  6. Programm der PJ-Einführungsveranstaltung am 18. Mai 2015, Klinikum der Universität München
  7. Tagungsprogramm des 1. Symposiums Rettungsdienstrecht vom 16. Juni 2012
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