Andreas Schiestl-Swarovski

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Andreas Schiestl-Swarovski, (* 28. Januar 1960; † 20. Januar 2007) war ein Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Er war der Sohn von Fritz Schiestl und Wilhelmine Schiestl-Swarovski. Seine Mutter was Enkelin des Firmengründers Daniel Swarovski und Schwester des Daniel Swarovski II. Sein Vater war Bürgermeister von Wattens, dem Swarovski Firmenstammsitz. Im Unternehmen Swarovski bekleidete er die Funktion des Kommunikationschefs.

Andreas Schiestl-Swarovski verlor seine Mutter im Alter von 13 Jahren. 1992 lernte Andreas in den USA das Mannequin Margreth Swindell-Goldsborough kennen. Im Oktober 1992 folgte die Hochzeit. Sie lebten in einer Villa nahe Wattens, die sich zuvor im Besitz des deutschen Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer befunden hatte [1].

Im November 1993 versuchte Andreas Schiestl-Swarovski seine Frau und dann sich zu erschießen.[2][3][4]. Beide überlebten die Tat. Andreas Schiestl-Swarovski kam weder in Haft noch in eine psychiatrische Anstalt, weil ihn Gutachter für nicht schuldfähig hielten. Er schied aus dem Unternehmen Swarovski aus.

Schiestl-Swarovski beteiligte sich im Jahr 2000 am Unternehmen Watercryst, das von seinem Schwager gegründet wurde. 2005 übernahm er die Geschäftsführung von Watercryst[5].

Einen Monat nach dem Unfalltod seiner Frau (20. Dezember 2006)[6], acht Tage vor seinem 47. Geburtstag, nahm sich Andreas Schiestl-Swarovski das Leben [7][8][9].

Literaturnachweis[Bearbeiten]

Felix Hutt: Der Fall der Zwei; Über die Liebe und den Tod lohnt es immer nachzudenken: Warum erschießt sich Andreas Schiestl-Swarovski?

Referenzen[Bearbeiten]