Ali Yakar

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Ali Yakar (* in der Türkei) ist ein Duisburger Dichter und Journalist, der im Hauptberuf Arbeiter war.

Yakar kam 1968 als Arbeitsmigrant nach Deutschland. Der langjährige Stahlarbeiter bei Krupp ist SPD-Mitglied und seit 1987 Vertrauensmann für die IG Metall. Im selben Jahr kämpfte Yakar gegen die Schließung des Werkes in Rheinhausen und begann seine nebenberufliche journalistische und schriftstellerische Tätigkeit. Auf literarischem Gebiet debütierte er mit einem Gedichtband, fünf weitere Buchveröffentlichungen in türkischer Sprache folgten.[1] Mit Gedichtvorträgen ist er bisweilen auch zu Gast in deutsch-türkischen Fernsehsendungen, z.B. auf Kanal Avrupa[2][3]. Journalistische Arbeiten von ihm erscheinen in der Tageszeitung Milliyet.

Das Zentrum für Türkeistudien zeichnete mit Yakar erstmals einen Bürger für seine Verdienste um die Integration mit einer Plakette aus.[1]

Yakar ist Rentner und lebt in Duisburg.

Werke[Bearbeiten]

  • Anadolu’nun gerçekleri. Köyden şehire şehirden gürbete; şiirler derlemeler. [Ohne Verlag], İstanbul? 1989?, 64 S.
  • Yaşam yorumları. Deyişler, şiirler. Göçmen Kitaplığı, Duisburg 1997, 88 S.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Stahlarbeiter und Dichter in einer Person, Artikel in der NRZ vom 10. März 2008
  2. Duisburg-Rheinhausen, Kanal Avrupa 3. Dezember 2009 Youtube-Video
  3. KANAL AVRUPA ŞAİR ALİ YAKAR'LA DOST DİLİNDEN 7 ŞİİR : ŞAİR aLİ YAKAR K, Youtube-Video
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