Advaita Maria Bach

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Advaita Maria Bach (* 11. Februar 1949 in Wiesbaden, Pseudonym: Advaita) ist Mitbegründerin des Neotantra in Deutschland und Europa, Lehrerin für Tantra, Sozialwissenschaftlerin, Philosophin, Autorin und Verfasserin vieler Artikel zum Thema Tantra, Spiritualität, Liebe, Frigidität [1], Missbrauch und sexueller Traumata [2] .

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Advaita Maria Bach wurde 1949 geboren und hat vier Söhne. Ihr Vater Henri-Jean Bach (* 3. November 1908) war Freimaurer und Widerstandskämpfer im 3.Reich. Die Mutter Claire (* 21. Dezembar 1918) kam aus einfachen Verhältnissen und vermittelte den Töchtern Selbstdisziplin und Bodenständigkeit. Advaitas traumatische Nachkriegskindheit führte sie auf die Suche nach Aufdeckung von Unterdrückung, physischer Gewalt und sexuellem Missbrauch.

Abitur machte sie in Wiesbaden und war Studentin (Psychologie, Philosophie, Sozialwissenschaft) bei Alexander Mitscherlich und Adorno, der ihr Weltbild des kritischen Denkens und der Eigenverantwortung prägte. In den 68er Jahren nahm sie an vielen Demonstrationen in Außerparlamentarischer Opposition teil – es erfolgte dann die Abkehr von Weltbildern, die Gewalt und Repression rechtfertigen.

Während Advaitas 14-jährigem Auslandsaufenthalt lebte sie u.a. in Afrika, Asien, Südamerika, USA. Sie studierte die Kabbalah, Schriften des Sepher Jetzirah), die Parallele zum indischen System der Chakren und wurde in Indien sehr stark vom klassischen Tantra und Paramahansa, Yogananda, Ramakrishna beeinflusst. Als mehrjährige Schülerin von Bhagwan Rajneesh bzw. Osho und Mitglied der Sannyas Community trifft Sie auf Margot Anand. Advaita und Margot stellten eine starke Ideologisierung (spiritueller Faschismus [3]) der Sannyas Bewegung fest und wenden sich ab.

Später gründen beide unabhängige Tantraschulen. Margot Anand, Advaita Maria Bach und Andreas Rothe (Andro) begründen den Ruf des Neotantra in Deutschland und Europa.

Unternehmen[Bearbeiten]

Advaitas Schule “Tantra mit Advaita” und Anfang der 1990er Jahre “Advaita-Tantra” verbindet die Forschungen von Wilhelm Reich [4] der Bioenergetik, der Körpertypenlehre, die Ideen von Alexander Lowen und die Lehren von Osho sowie das klassische Tantra. Viele tausend Teilnehmer besuchten ihre Kurse, Sitzungen, Tantralehrer-Ausbildungen. Einige davon gründeten später eigene Tantraschulen.

Weitere Tätigkeiten[Bearbeiten]

Advaita ist Fach-Autorin [5] und Teilnehmerin in Fernsehsendungen zu Themen wie Liebe[6], Eifersucht [7], sexuelle Abnormalien und Unterdrückung, Promiskuität, Tantra . Z.B. in Talkshows. ”Der heiße Stuhl” von Ulrich Meyer, ”Boulevard Bio” von Alfred Biolek, ”Nachtcafé [8]” von Wieland Backes[9] . Sie war Honorarprofessor und wurde u.a. von Rudolf Bahro als Referentin wiederholt an die Universität nach Berlin berufen.

Sie ist Rednerin auf Kongressen[10], verfasst für Zeitschriften Artikel[11] zu verschiedenen Themen und veröffentlichte als Co-Autorin bereits 1986 in Indien ihr erstes englischsprachiges Buch. Als Autorin schreibt sie Bücher und spricht Hörbücher.

Privates[Bearbeiten]

In der Tantrascene ist Advaita bekannt für ihre kraftvollen, tantrischen Rituale, die sie gestaltet und anleitet. Das Wahrnehmen und die Befreiung der unterdrückten Sexualität und Gefühle ist für sie der Schlüssel zum Leben und einer harmonischen Gesellschaft. Auf Reisen, in ihren Kursen und Sitzungen hat sie viele Größen aus Politik, Wirtschaft und Showbiz von der privaten Seite kennengelernt. Advaita setzt sich für die Aufdeckung, Therapie und Vorbeugung von sexuellem und psychischen Mißbrauch von Kindern ein.

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

  • ”The Root of a Tree”, Ravi Singh, 1986, Delhi
  • ”Step to Nowhere”, Sharma, 1987, Delhi
  • ”The Spritual Path For the West”, Sharma,1988, New Delhi
  • ”Ohne Wurzeln keine Blüte” Band 1, 1999, Band 2, 2000, rev. Neuauflage, Moksha , 2009, Wiesbaden, 9 78-3-941469-00-6 und 9 78-3-941469-01-3

Hörbucher:

  • ”Wenn Mann kann”, 2009, Moksha, Wiesbaden 9 78-3-941469-02-0
  • ”Bioenergetik”, 2008, Moksha, Wiesbaden 9 78-3-941469-03-7
  • ”Weibliche Heilung”, 2009, Moksha, Wiesbaden 9 78-3-941469-04-4
  • ”Eigenliebe Ritualistik”, 2009, Moksha, Wiesbaden 9 78-3-941469-05-1
  • ”Innerer Zeuge – Ritualistik”, Moksha, 2009, Wiesbaden 9 78-3-941469-06-8
  • ”Über Mantrapraxis”, Moksha, 2009, Wiesbaden 9 78-3-941469-08-2
  • ”Kongruenz, Ritualablauf, Gehirnregionen”, Moksha, 2009, Wiesbaden 9 78-3-941469-07-5

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1], Matrix3000 Sonderheft Gesundheit 04/2008, " Das schwächelnde Geschlecht"
  2. [2], Connection spirit, Ausgabe Februar 2009, "Unsäglicher Schmerz im Namen der Ehre - Die Praxis und Verbreitung der Verstümmelung weiblicher Genitalien”
  3. [3], YABYUM Nr. 10, Dezember 2003., ”Spiritueller Faschismus”
  4. [4], TANTRA Nr. 7, Januar 1997, ”Im Zentrum das Rätsel des Liebens – Wilhelm Reich und Tantra”
  5. [5], Vorwort zu ”Orgasmus - Bewegen und erregen, Ein Bioenergetik-Übungsbuch” von Jack Lee Rosenberg
  6. [6], vfp Forum 4/2003, ”Gedanken zu Liebe und Sexualität in der Zukunft”
  7. [7], Tantra spezial No.80, “Himmlische Höhenflüge – und den Absturz in die Hölle”
  8. [8], Nachtcafé 1987
  9. [9], Nachtcafé, ”Das Gift der Eifersucht”, 2006
  10. [10], Internationaler Frauenkongress Berlin 2000, ”Die weibliche Stimme
  11. [11] Tantra special No. 83, "Alter und Schönheit"
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