Adolf Polegubić

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Adolf Polegubić (* 1962 in Šibenik in Kroatien) ist ein Pastoraltheologe, Journalist und Dichter.

Tätigkeit[Bearbeiten]

Die Grundschule besuchte er in seinem Heimatort Banjevci und Stankovci und das klassische Franziskanergynamsium in Sinj. Er studierte Philosophie und Theologie zunächst an der Franziskaner-Hochschule für Theologie in Makarska sowie an der katholischen Fakultät der Universität Zagreb. Seine Disseration zum Thema »Laien in der Kirche und Gesellschaft Kroatiens seit 1900 - Ihre Spiritualität, ihre kirchliche und gesellschaftliche Position und ihre Institutionen auf dem Prüfstand des Zweiten Vatikanischen Konzils« absolvierte er in 1997 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und erlangte den Titel „Doktor der Theologie”. Danach war er mehrere Jahre als Journalist der kirchlichen Wochenzeitung „Glas Koncila” (Stimme des Konzils) in Zagreb tätig. Seit 2002 ist er Chefredakteur der „Živa zajednica“ (Lebendige Gemeinde) - einem Monatsmagazin der kroatischen katholischen Missionen und Gemeinden in Deutschland, das vom Amt für Kroatenseelsorge in Frankfurt am Main herausgegeben wird.

Poesie[Bearbeiten]

Adolf Polegubić schreibt Gedichte seit seiner frühen Kindheit. Mit 16 Jahren finge er mit der Veröffentlichung seiner Gedichte an. Seitdem wurden seine Gedichte in mehr als 20 verschiedenen Fachzeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Er war Gast in verschiedenen literarischen Tribünen. Seine Gedichte wurde im kroatischen Fernseh- und Rundfunk vorgetragen. Zudem erhielt er Auszeichnungen für seine Werke. Er wurde in die Anthologie “Die kroatische Auferstehungslyrik von Kranjcevic bis heute, erschienen in 2001 in Zagreb sowie in die Anthologie der geistlichen Poesie “Christus im kroatischen Dichtertum - von Juraj Šižgorić bis heute” erschienen 2007 in Zagreb aufgenommen. Adolf Polegubić ist ein zeitgenössicher Dichter. Seine Gedichte sind heimatverbunden, reflexiv und transzendental. Herr Polegubić hat bis heute vier Gedichtsbände und drei Fachbücher in kroatischer Sprache veröffentlicht. Das nächste Gedichtsband, welches neben dem Kroatischen auch in deutscher Sprache veröffentlicht wird, ist in Vorbereitung. Die Gedichte des Autors beruhen zum einen auf persönlichen Lebenserfahrungen und zum anderen sprechen sie über das Urverlangen des Menschen nach der Transzendenz. Seine Gedichte sind eine suptile lyrische Welt. Sie sind ein erkennbares Zeichen der Spiritualität, dessen Basis im Annehmen der eigenen Existenz als ein Geschenk und in der geschenkten Gnade zu finden ist. So schreibt ein renommierter kroatischer Schriftsteller und Literaturkritiker, Joja Ricov, in seiner Rezension: Das Fenster ist Polegubić’s Auge in die Welt. Seine Verse entstehen aus dem Blickwinkel und reihen sich wie paragraphische Imaginationen des Existenten. Neben der Dichtung ist die Fotografie eine weitere Leidenschaft von Adolf Polegubić. Die Motive der Fotografien stammen aus Kroatien und anderen Ländern, die er bisher bereist hat.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • „Pripadati”, Poesie, Društveni dom Peščenica, Zagreb, 1988.
  • „Korablja”, Poesie, HKD sv. Ćirila i Metoda (Heute Hl. Jeronima), Zagreb, 1991.
  • „Laici u Crkvi i društvu u Hrvatskoj od 1900. (...)”, 6. dio doktorske disertacije, Biblioteka „Ravnokotarski Cvit”, Pastoraltheologie, Lepuri, 1999.
  • „Tragovi”, Poesie, Biblioteka „Ravnokotarski Cvit”, Lepuri, 2002.
  • „Boja plavetnila - frankfurtski fragmenti”, Poesie, HKD sv. Jeronima, Zagreb, 2006.
  • „Povratak, integracija ili asimilacija - razgovori o hrvatskoj dijaspori”, Journaslitic, Hrvatski dušobrižnički ured, Frankfurt na Majni, 2006.
  • „Stoljeće katoličkog laikata u Hrvatskoj”, Glas Koncila, Hrvatski dušobrižnički ured, Zagreb, Pastoralheologie, Frankfurt am Main, 2007.
  • „Čežnja za uzvišenim - Trenuci za razmišljanje”, Meditationstexten, Hrvatski dušobrižnički ured, Frankfurt am Main, 2010.
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